Max Herzog spielt im Abschlusskonzert “Flamenco meets Latin” und gibt einen Workshop

Max Herzog – Foto Tina Kroh
Leider muss Emma Campás krankeitsbedingt für das Hanse Guitar Festival absagen. Wir wünschen ihr an dieser Stelle alles erdenklich Gute und eine schnelle nachhaltige Genesung!
Wir freuen uns gleichzeitig sehr, dass wir mit Max Herzog schnell einen Künstler finden konnten, der die entstandene Lücke in unserem Line-up schließen kann und sowohl den Part in unserem Abschlusskonzert “Flamenco meets Latin” am 08.11.2026 um 18:30 Uhr übernimmt als auch einen Workshop am Samstag, den 07.11.2026 geben wird. Ganz herzlichen Dank für diesen spontanen Einsatz!
Max Herzog ist ein Gitarrist und Komponist aus Hamburg, der sich auf Flamenco- und Konzertgitarre spezialisiert hat. Zunächst brachte er sich das Gitarrespielen selbst bei, dabei übte die Flamencogitarre eine besondere Faszination auf ihn aus. Einige Jahre später nahm er die ersten formellen Gitarrenstunden bei dem Hamburger Flamencogitarristen Jan Hengmith. Nach kurzem Studium der Jazzgitarre an der Hogeschool voor de Kunsten, Arnheim (NL) wechselte er zum Flamencogitarrenprogramm des Rotterdamer Konservatoriums (CODARTS) unter der Leitung des weltberühmten Paco Peña und schloss sein Studium dort 2006 ab. Es folgten Studienaufenthalte in Spanien sowie Meisterklassen bei Manolo Sanlúcar, Juan Manuel Cañizares, Gerardo Nuñez und anderen renommierten Künstler:innn.
Seit seinem Debüt 2004 auf dem Dunya Festival Rotterdam und im Pact Zollverein Essen war Max Herzog viel unterwegs. Wichtige Stationen waren u.a. die Zusammenarbeit mit DJ Lucien Foort (The Shame, 2008), der BigBand Blast! beim Flamenco Festival Rotterdam 2011, und Aufnahmen mit dem Gitarrenvirtuosen José Antonio Rodríguez 2015.
Sein Konzert an der Fresno State University 2013 wurde auf dem Album „Live in Fresno” (In-Tune Records) festgehalten. 2019 konnte man ihn live beim Internationalen Gitarrenfestival Kühlungsborn erleben und 2022 komponierte er Musik für das Ballett „Bluthochzeit (UA)” von Olaf Schmidt am Theater Lüneburg. Als Autor von Gitarrenbüchern schrieb Herzog außerdem Transkriptionen für berühmte Künstler wie Vicente Amigo, Jeronimo Maya und José Antonio Rodríguez.
Max Herzogs Gitarrenspiel ist geprägt von Virtuosität, Ausdrucksstärke und einer tiefen Verbindung zur FlamencoTradition. Seine Interpretation von Flamenco-Stilen wie Soleá, Alegrías oder Bulerías zeigt sowohl seine technische Raffinesse als auch sein Gespür für die Ausdruckskraft dieser Musik. Gleichzeitig bringt er in seine Darbietungen auch moderne Einflüsse ein, indem er etwa harmonische Erweiterungen und improvisatorische Elemente integriert. In seinen Konzerten verbindet er virtuoses Spiel mit interessanten Einblicken in die Herkunft und Geschichte der unterschiedlichen Gitarrenstile.
Website: max-herzog.com