
Wie Musik, Körper und Gitarre eine Einheit bilden – von Anfang an
mit viel Musik und Noten per Beamer
Frank Hill verfolgt seit seinem Studium die Vision, Methodik der Gitarre von der ersten Unterrichtsstunde an künstlerisch und tonlich den Standards von Orchesterinstrumenten und Klavier gleichzustellen. 1993/95 publizierte er beim Hofmeister-Verlag sein Lehrbuchprojekt Gitarrespielen · Gitarrenspiele „mit einer neuen, im Grunde revolutionären Idee“ (üben & musizieren). Anatomisch erfolgt die Entwicklung der Anschlagshand vom angelegten Daumen aus. Erst nach dem Aufbau der Akkordfunktion folgt der Wechselanschlag der Finger. Dafür musste ein neues Repertoire geschaffen werden, welches Lehrstücke lückenlos in der Identität der Gitarre formuliert. Seit 2019 erscheint die erweiterte Fassung mit einer sehr großen Zahl weiterer Kompositionen. Sein Motto: „Mach die Identität des Instrumentes zum Vorteil – mit höchstmöglichem musikalischen Wert bei geringstmöglicher körpermechanischer Schwierigkeit.“
Abel Carlevaro: „Mein Applaus und Gratulationen an Maestro Frank Hill für dieses herausragende Lehrwerk zum Erlernen des Gitarrenspiels.“ / Jaime Zenamon: „Die Gitarrenschule von Frank Hill ist eine super fantástico schöne Arbeit, die junge Musiker dazu inspirieren wird, die Gitarre und Musik zu lieben!“
Der methodische Neuansatz resultiert aus der Vita des Autoren. Frank Hill wurde im Alter von sechs Jahren als Schüler des Rostocker Konservatoriums in den Fächern Klavier und Musiktheorie aufgenommen, wechselte aus der Erfahrung fortgeschrittener Klavierliteratur mit 14 Jahren zur Gitarre, war Ruderer im Leistungssport, begann seine Studienzeit an der Rostocker Universität mit Medizin, schloss diese an der HfM Franz Lizt in Weimar mit dem Hauptfach Gitarre bei Jürgen Rost ab. Es folgten vier Jahre Kompositionsstudien bei Igor Rekhin (Schüler Aram Chatschaturjans).
Als Konzertmusiker reiste Hill durch Europa (in D: Konzerthaus Berlin, Philharmonie Berlin, Staatsoper Berlin, Gewandhaus Leipzig, etc.), Südamerika und Indien (UNESCO-Tournee). Das Berliner Konzerthaus veranstaltete unter F. Hills künstlerischer Leitung in Zusammenarbeit mit der HfM H. Eisler (u. a. Kompositionswettbewerb) und dem Berliner Senat Festivals für Gitarre und Kammermusik, welche die Wahrnehmung der Gitarre veränderten.
Div. Notenausgaben – über 70 Einträge im Deutschen Musikarchiv zumeist mit seinen Kompositionen (Kammermusik bis Orchester) und zwei CDs sind u. a. bei Spotify und Idagio verfügbar. In Berlin gab es mehrere Porträtkonzerte mit seinen Kompositionen (ohne Gitarre), ein abendfüllendes Porträt im Konzerthaus Berlin war seiner Klavier-Kammermusik gewidmet. (Berliner Morgenpost: „Frank Hills Musik klingt gewitzt und amüsant. Sie ist ernsthaft, ohne je trocken und akademisch zu wirken. … Das scheint sich herumgesprochen zu haben.“ / nmz (Konzerthaus Berlin): „Der Saal war randvoll, … Hill verschmilzt aus klassisch geschulter, kontrapunktisch-formorientierter Sicht neben vielen anderen auch Jazzfarben mit präzise ausformulierten rhythmischen Phrasen. … Das Publikum war vollends begeistert und trampelte wie schon zuvor mit den Füßen.“)
Neben diesen Tätigkeiten lehrte er 27 Jahre Gitarre Hauptfach und Methodik an den Musikhochschulen in Berlin und Dresden, ab 2014 als Professor. Ebenso war er in Forschungsprojekten zur Psychoakustik involviert (Westsächsische FH / Synotec Psychoinformatik).
Für März 2027 wird die UA seines abendfüllenden Musiktheaterstückes Der magische Klang in Berlin vorbereitet.