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	<title>Fachbücher &#8211; GitarreHamburg</title>
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	<description>Informationsplattform für Gitarreninteressierte</description>
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		<title>Gerhard Mantel &#124; Einfach üben [Fachbuch]</title>
		<link>https://gitarrehamburg.de/gerhard-mantel-einfach-ueben-185-unuebliche-ueberezpte-fuer-instrumentalisten-fachbuch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Carla]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Oct 2017 12:50:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fachbücher]]></category>
		<category><![CDATA[Gitarrekonkret]]></category>
		<category><![CDATA[Noten und Bücher]]></category>
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					<description><![CDATA[Titel: Einfach üben: 185 unübliche Überezepte für Instrumentalisten Autor: Gerhard Mantel Verlag: Schott ISBN: 3-7957-8724-6 Der Cellist und Autor Gerhard Mantel hat schon mit seiner Veröffentlichung &#8220;Cello üben. Eine Methodik [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img decoding="async" loading="lazy" class="alignleft wp-image-527" src="https://gitarrehamburg.de/wp-content/uploads/2017/10/einfach-ueben.jpg" alt="" width="87" height="124" />Titel:</strong> Einfach üben: 185 unübliche Überezepte für Instrumentalisten</p>
<p><strong>Autor:</strong> Gerhard Mantel</p>
<p><strong>Verlag:</strong> Schott</p>
<p><strong>ISBN:</strong> 3-7957-8724-6</p>
<p>Der Cellist und Autor Gerhard Mantel hat schon mit seiner Veröffentlichung &#8220;Cello üben. Eine Methodik des Übens nicht nur für Streicher&#8221; ein Werk geschaffen, welches in den Instrumentalmethodik-Seminaren an Hochschulen und Konservatorien zur Standardlektüre gehört. Mit der vorliegenden Publikation &#8220;Einfach üben&#8221; dürfte Mantel ein ähnlich großer Wurf gelungen sein.</p>
<p>War &#8220;Cello üben&#8221; noch vornehmlich für Spezialisten interessant, richtet sich &#8220;Einfach üben&#8221; auch an breitere Schichten der Musiklernenden und -lehrenden. Dazu trägt die allgemein verständliche Ausdrucksweise bei, deren Mantel sich hier bedient.</p>
<p>Dem in der Reihe &#8220;Studienbuch Musik&#8221; im Schottverlag erschienenem Buch legt der Autor die schlüssige These zugrunde, dass am Anfang jedes Übens eine Klangvorstellung in Lernenden vorhanden sein muss, denn ohne eine Klangvorstellung fehlt auch das konkrete Ziel auf das es sich hin zu üben lohnt. Folglich dreht sich in &#8220;Einfach üben&#8221; auch alles darum, Methoden und Überezepte kennen zu lernen, mit deren Hilfe sich Übende eine Klangvorstellung erarbeiten und später auf dem eigenen Instrument umsetzen können.</p>
<p>Gegliedert hat Mantel sein Buch in vier Teile. Der erste Teil trägt die Überschrift &#8220;Was ist Üben?&#8221; und setzt sich mit Übestrategien, dem Ineinandergreifen von deklarativem und prozeduralem Wissen, Lernbausteinen mit deren Hilfe sich Gedächtnisinhalte  leichter einprägen lassen, den Themen Wiederholungen und Pausen sowie dem Sinn, Zweck und Nutzen von Fehlern auseinander. Im zweiten Teil behandelt Mantel einen zentralen Inhalt des Buches. Hier dreht sich alles um Sensibilisierungs- und Ausdrucksbewegungen. Denn für den Autor ist &#8220;Musik äußere und innere Bewegung, die einander im Idealfall entsprechen&#8221;. Mit dem Titel &#8220;Mentale Organisation“ ist der dritte Teil des Buches überschrieben. Hier geht es nicht nur um das Thema &#8220;Mentales Üben&#8221;, sondern auch um die allgemeine Organisation des Übens. Welche Zwischenschritte müssen beim Erlernen einer Technik oder eines Werks eingeplant werden, wie kann ich mir den Lernstoff adäquat ordnen, warum ist es wichtig mit guter Laune zu üben und was kann ich dafür tun, dies sind einige der Fragen, auf die man in diesem Teil eine Antwort erhält. Im abschließenden vierten Teil liefert Mantel darüber hinaus viele nützliche Ideen für die Arbeit an Interpretation und Ausdruck.</p>
<p>Alle vier Teile gliedern sich in kurze Abschnitte, in denen 185 verschiedene Überezepte beschriebenen werden. Am Ende jedes Abschnitts hat Mantel den Inhalt noch einmal in ebenso handliche wie prägnante Merksätze extrahiert. Mit Fachtermini werden Lesende dabei nie allein gelassen, immer wird eine gut verständliche Erklärung mitgeliefert.</p>
<p>&#8220;Einfach üben&#8221; ist eine große Hilfe für alle, die ihr instrumentales Üben effektiver gestalten wollen. Insbesondere Lehrer*innen, die ihren Schüler*innen konkrete Hilfestellungen mit auf den Weg geben wollen, bietet dieses Buch eine Fülle von wertvollen Anregungen.</p>
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		<title>Abel Carlevaro &#124; Schule der Gitarre &#8211; Darstellung der Instrumentalen Theorie [Fachbuch]</title>
		<link>https://gitarrehamburg.de/abel-carlevaro-schule-der-gitarre-darstellung-der-instrumentalen-theorie-fachbuch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Carla]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Oct 2017 12:40:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fachbücher]]></category>
		<category><![CDATA[Gitarrekonkret]]></category>
		<category><![CDATA[Noten und Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
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					<description><![CDATA[Titel: Schule der Gitarre &#8211; Darstellung der Instrumentalen Theorie Autor: Abel Carlevaro &#8211; Aus dem Spanischen von Rüdiger Scherping Verlag: Chanterelle ISMN: M-2047-0107-0 &#8220;Geist und Materie sind zwei Kräfte, die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img decoding="async" loading="lazy" class="alignleft wp-image-685" src="https://gitarrehamburg.de/wp-content/uploads/2017/10/carlevaro_schule-der-gitarre.jpg" alt="" width="82" height="124" />Titel:</strong> Schule der Gitarre &#8211; Darstellung der Instrumentalen Theorie</p>
<p><strong>Autor:</strong> Abel Carlevaro &#8211; Aus dem Spanischen von Rüdiger Scherping</p>
<p><strong>Verlag:</strong> Chanterelle</p>
<p><strong>ISMN:</strong> M-2047-0107-0</p>
<p>&#8220;<em>Geist und Materie sind zwei Kräfte, die sich für die Erschaffung von Kunst vereinen müssen. Dabei wird die Materie vergeistigt, und der Geist erhält eine konkrete Form. Die Kunst gehört in das Reich des Geistes; die Technik in den Bereich des Verstandes. Aus der Vereinigung dieser beiden Elemente entsteht das Kunstwerk, als wahre vom Menschen geschaffene Symbiose.</em>&#8221; Abel Carlevaro (1916-2001)</p>
<p>Der aus Uruguay stammende Gitarrist, Komponist und Gitarrenpädagoge Abel Carlevaro hat die Gitarristik der Gegenwart in entscheidender Weise beeinflusst. Als ambitionierte/r Gitarrist*in wird man sich früher oder später sicher mit der methodischen Hinterlassenschaft Carlevaros auseinandersetzen. Das vorliegende Buch ist die deutsche Übersetzung seiner erstmals 1979 erschienen &#8220;Escuela de la Guitarra: Expositión de la Theoría Instrumental&#8221;. Hierin beschreibt er in äußerst detaillierter Weise die von ihm entwickelte Theorie der Gitarre, wie er sie weltweit in seinen unzähligen Meisterkursen und Unterrichtsstunden  weitergegeben hat. Eine große Zahl international anerkannter Gitarrist*innen verdanken ihr Können nicht zuletzt der Methode und dem Unterricht Carlevaros. Die Aufzeichnungen  basieren auf einer Reihe von Vorträgen, die Abel Carlevaro seinem Schüler und Freund Alfredo Escande diktiert hat. Die Erläuterungen beziehen sich insbesondere auf seine in vier Bänden erschienene &#8220;SERIA DIDACTICA PARA GUITARRA&#8221;.</p>
<p>&#8220;<em>Dieses Buch versucht, eine Lösung für die komplexen Probleme zu finden, die mit der instrumentalen Mechanik und dem lebendigen musikalischen Gestalten verbunden sind. Ihre Verbindung muss so eng und subtil sein, dass nicht erkennbar ist, wo das eine beginnt und das andere endet, denn beide streben zum gleichen Ziel. Um dies jedoch zu verwirklichen, benötigt man vorher eine gewisse Zeit, eine Zeit des Lernens, um das Aufgenommene dann in ein lebendiges musikalisches Produkt zu verwandeln.</em>&#8221;</p>
<p>In diesem Zitat aus dem Vorwort konzentriert sich das Besondere an Carlevaros gitarristischem Ansatz. Obwohl er einzelne Aspekte wie Körperhaltung, Haltung des Instruments, Haltung der Hände, Anschlagsbewegung der einzelnen Finger, Tongebung, Nagelform, Dynamik, Klangfarbe usw. fast mikroskopisch genau analysiert und in seine kleinsten Teile zerlegt und darstellt, zeigt er auf, wie sich die einzelnen Parameter gegenseitig beeinflussen und auf das spätere Ergebnis &#8211; den musikalischen Vortrag &#8211; auswirken.</p>
<p>Die Basis von Carlevaros Methode ist die Einbeziehung des gesamten Körpers in seine instrumentale Theorie, die auf seinen Beobachtungen der natürlichen Bewegungsabläufe beruht. Hierbei führt er alles auf seine elementarsten Details zurück. Das beginnt schon im ersten Kapitel &#8220;Das Halten der Gitarre&#8221;. Minutiös beschreibt Carlevaro wie Gitarrist*innen eine &#8220;Position des stabilen Gleichgewichts&#8221; erlangen können. Schon hierin gibt es auch den ersten großen Unterschied zu herkömmlichen Methoden. Während die meisten klassischen Gitarrist*innen eine Haltung einnehmen, bei der beide Füße nach vorne gesetzt werden, ist Carlevaro der Überzeugung, dass zur Erlangung eines stabilen Gleichgewichts der rechte Fuß nach hinten gesetzt werde sollte und begründet dies eingehend. In den folgenden Kapiteln wird die Aufmerksamkeit dann auf alle nur erdenklichen Bewegungsabläufe gelenkt, denen Gitarrist*innen bei der Interpretation eines Werkes begegnen können. Im Vordergrund steht immer das Ziel, einen musikalischen Inhalt durch die Entwicklung der hierfür notwendigen Spieltechnik wiedergeben zu können.</p>
<p>Auch für beide Hände ergeben sich in Carlevaros System grundlegende Unterschiede. Wird er nicht zur Artikulation (Glissando, Portamento) benötigt, wird beim Lagenwechsel komplett auf einen Führungsfinger verzichtet. Die notwendige Bewegung wird nur durch den linken Arm ausgeführt. Der angelegte Anschlag verliert bei Carlevaro seine Daseinsberechtigung. Die Spieltechnik der rechten Hand wird vom Prinzip des Impulses und der geistigen Vorwegnahme des Gegenimpulses dominiert. Die Erzeugung unterschiedlicher Klangfarben erfolgt nicht durch bloße Registerwechsel, sondern durch eine sehr bewusste Differenzierung des Anschlagswinkels. Dynamische Abstufungen werden durch den bewussten Einsatz der Muskelmasse, der sogenannten &#8220;Fixierung&#8221;, erzeugt. Hier auf alle Besonderheiten des Carlevaro-Konzepts einzugehen würde den Rahmen einer Buchvorstellung sprengen, denn es lässt kein Thema des Gitarrenspiels unberührt.</p>
<p>Alle Ausführungen werden mit anschaulichen Fotos und Zeichnungen abgerundet. Im Anhang findet man zudem ein Stichwortverzeichnis, eine Konkordanz wichtiger Begriffe und Definitionen.</p>
<p>Wie alle großen Innovator*innen hat Abel Carlevaro natürlich auch entschiedene Kritiker*innen. Manch eine*r mag ihm Pseudowissenschaftlichkeit, mangelnde Flexibilität oder gar Zwanghaftigkeit vorwerfen. Im Methodikunterricht von Hochschulen wird das Werk Carlevaros in Zukunft allerdings, neben den klassischen Standardwerken, einen festen Platz erhalten. Allen die sich ernsthaft mit der Gitarre auseinandersetzt oder gar Gitarrenunterricht geben, sei die Auseinandersetzung mit Carlevaros Hinterlassenschaft und die Lektüre der &#8220;Schule der Gitarre&#8221; ans Herz gelegt. Auch wenn man nicht die Philosophien und Überzeugungen des Autors übernehmen möchte, kann man doch von einer Fülle von Anregungen profitieren. Zudem kann auch die Abgrenzung zu Carlevaros umfangreicher instrumentaler Theorie und die damit verbundene intensive Reflexion des eigenen Spiels sehr positive Effekte haben.</p>
<p>Fast überflüssig zu erwähnen, das die &#8220;Schule der Gitarre&#8221; für die Anhänger*innen von Carlevaros Konzept selbstverständlich das Referenzwerk sein wird .</p>
<p>&#8220;<em>Ich habe den Weg von Abel Carlevaros künstlerischem und pädagogischen Leben bewundert. Heute ist er ein gefeierter Maestro, ein bewunderter Virtuose und ein anerkannter Komponist.</em>&#8221; &#8211; Andres Segovia (1893-1987)</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Richard Kronig &#124; Griffbilder für Gitarre [Fachbuch]</title>
		<link>https://gitarrehamburg.de/richard-kronig-griffbilder-fuer-gitarre-fachbuch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Carla]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Oct 2017 12:11:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fachbücher]]></category>
		<category><![CDATA[Gitarrekonkret]]></category>
		<category><![CDATA[Noten und Bücher]]></category>
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					<description><![CDATA[Titel: Griffbilder für Gitarre Autor: Richard Kronig Verlag: KaNo Musik Verlag GmbH ISBN: 3-906791-00-9 Geschichte, Darstellungsvielfalt und Schwierigkeiten für die Griffbildgestaltung, 420 Seiten, gebunden. Aus dem Schweizer KaNo-Verlag kommt eine [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img decoding="async" loading="lazy" class="alignleft wp-image-601" src="https://gitarrehamburg.de/wp-content/uploads/2017/10/Griffbilder_kronig.gif" alt="" width="88" height="124" />Titel:</strong> Griffbilder für Gitarre</p>
<p><strong>Autor:</strong> Richard Kronig</p>
<p><strong>Verlag:</strong> KaNo Musik Verlag GmbH</p>
<p><strong>ISBN:</strong> 3-906791-00-9</p>
<p>Geschichte, Darstellungsvielfalt und Schwierigkeiten für die Griffbildgestaltung, 420 Seiten, gebunden.</p>
<p>Aus dem Schweizer KaNo-Verlag kommt eine umfangreiche wissenschaftliche Arbeit über Griffbilddarstellungen für die Gitarre. Der Autor Richard Kronig hat sich der historischen Entwicklung, den diversen unterschiedlichen Abbildungsvarianten und den nicht zuletzt daraus resultierenden Problemen gewidmet. Kroning, der u.a. als Dozent für Gitarre an der Pädagogischen Hochschule St. Gallen lehrt, kam selbst über das Begleiten von populären Liedern zur Gitarre. Bis heute ließ ihn die Auseinandersetzung mit der Liedbegleitung in seiner beruflichen Tätigkeit als Lehrer und Kursleiter nicht los, so dass die Idee zu der vorliegenden Arbeit auch aus der Praxis geboren wurde. Denn genau hier wird in erster Linie mit schematisierten Griffbilddarstellungen gearbeitet, die, wie der Autor aufzeigt, in nicht geringem Maße Einfluss auf den Lernerfolg und das Lerntempo nehmen können.</p>
<p>Nach einem kurzen Vorwort, einer Darstellung des Instruments und seiner Einzelteile sowie einem kleinen Glossar, in dem die wichtigsten Fachbegriffe erläutert werden, gibt der Autor im zweiten Kapitel einen umfassenden Einblick in die lange Geschichte der Akkordbegleitung und die damit einhergehende historische Entwicklung der Griffbilder für Gitarre. An zahlreichen Beispielen &#8211; angefangen bei der kurz vor 1600 erschienen Gitarrenschule von Juan Carlos Amat bis hin zum &#8220;Siegeszug des Griffbildes im 20. Jahrhundert&#8221; &#8211; zeigt Richard Kronig die spezifischen Besonderheiten der einzelnen Darstellungsformen auf und stellt sie in den allgemeinen musikhistorischen Kontext. Dabei kommt er zu dem Ergebnis, dass dem Griffbild in der modernen Sekundärliteratur so gut wie keine Beachtung geschenkt wird. Dementsprechend ist die Arbeit vorrangig den Griffbildern des 20. Jahrhunderts gewidmet.</p>
<p>Im folgenden Abschnitt stellt der Autor detailliert eine Vielzahl verschiedener Griffbilder aus der Gitarrenliteratur vor und erläutert die jeweiligen Vor- und Nachteile der einzelnen Darstellungsformen aus methodisch-didaktischer und teilweise auch lernpsychologischer Sicht. Am Ende des Kapitels weist der Autor auf die Problematik dieser unglaublich großen Vielfalt an Varianten hin, die nicht zuletzt den Nachteil mangelnder Kompatibilität in sich birgt.</p>
<p>Auf Basis der vorangegangenen Analysen und langjähriger Unterrichtserfahrung werden im letzten Hauptkapitel interessante Vorschläge gemacht, um für die Zukunft eine praktikable und einheitliche Darstellungsform von Griffbildern zu entwickeln. Zudem werden Kriterien für deren Erstellung formuliert.</p>
<p>Kronigs Arbeit verdeutlicht insbesondere wie selten Herausgeber*innen von Gitarrenliteratur die Wichtigkeit einer sinnvollen Darstellung von Griffbildern  berücksichtigen. Dabei kann eine schlechte Darstellung den Lernerfolg unnötig erschweren und zu vermeidbaren Frustrationen führen. Kronigs Ausführungen sind mehr als wertvolle Vorschläge für die Zukunft. Insbesondere Verlage und Herausgeber*innen sollten sich vor Drucklegung neuer Publikationen die Ergebnisse dieser wissenschaftlich fundierten Arbeit zu Nutze machen.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Martin Koch &#124; Gitarrenbau &#8211; Anleitung zum Bau von akustischen Stahlsaitengitarren [Fachbuch]</title>
		<link>https://gitarrehamburg.de/martin-koch-gitarrenbau-anleitung-zum-bau-von-akustischen-stahlsaitengitarren-fachbuch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Carla]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Oct 2017 09:14:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fachbücher]]></category>
		<category><![CDATA[Gitarrekonkret]]></category>
		<category><![CDATA[Noten und Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
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					<description><![CDATA[Titel: Gitarrenbau &#8211; Anleitung zum Bau von akustischen Stahlsaitengitarren Autor: Martin Koch Verlag: Eigenverlag, 1999 &#8211; Libri Book on Demand ISBN: 3-901314-06-7 Deutschsprachige Literatur zum Thema Gitarrenbau ist leider nur [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" loading="lazy" class="alignleft wp-image-585" src="https://gitarrehamburg.de/wp-content/uploads/2017/10/gitarrenbau-koch.jpg" alt="" width="88" height="124" /><strong>Titel:</strong> Gitarrenbau &#8211; Anleitung zum Bau von akustischen Stahlsaitengitarren</p>
<p><strong>Autor: </strong>Martin Koch</p>
<p><strong>Verlag:</strong> Eigenverlag, 1999 &#8211; Libri Book on Demand</p>
<p><strong>ISBN:</strong> 3-901314-06-7</p>
<p>Deutschsprachige Literatur zum Thema Gitarrenbau ist leider nur sehr spärlich zu finden. Dies gilt insbesondere für den Bau von Stahlsaitengitarren. Mit dem vorliegenden Buch  will der Autor Martin Koch allen Interessierten eine Anleitung zum Selbstbau von akustischen Stahlsaitengitarren an die Hand geben. Dies ist ihm auf vortreffliche Weise gelungen. Anhand von  zahlreichen Fotos und Abbildungen beschreibt er sehr detailliert und gut strukturiert den Weg zum ersten selbstgefertigten Instrument. Dabei wird kein Thema ausgespart.</p>
<p>Anfangs erhalten die Leser*innen allgemeine Informationen zu unterschiedlichen Typen und zum Aufbau der Gitarre. Das folgende Kapitel beschäftigt sich mit der Akustik des Instruments und den Faktoren (Auswahl des Holzes, Verleistungsformen u.a.), die sich auf den Klang auswirken. Nachdem der Autor das benötigte Material und Werkzeug vorgestellt hat, geht es an den Entwurf der Gitarre. Korpusabmessungen, Mensur, Berechnung der Bundstäbe, die Verbindungsart von Hals und Korpus, die Art des Kompressionsstabs, all dies muss vor dem Bau genau festgelegt werden.</p>
<p>Nach dieser guten Vorbereitung soll es dann aber mit dem Bau des Instruments losgehen. Bei allen nun folgenden handwerklichen Tätigkeiten werden Hobbygitarrenbauer*innen hervorragend begleitet. Schritt für Schritt wird das Herstellen des Halses und des Korpus, die Oberflächenbehandlung, der Zusammenbau von Hals und Korpus, das Abrichten der Bünde usw. erklärt.</p>
<p>Zusätzliche Themen, die der Autor anschneidet, sind zudem die elektrische Verstärkung (Piezzotonabnehmer, Mikrofone, im Schalloch montierte Tonabnehmer) der akustischen Gitarre, die 12-saitige Gitarre, sowie Dobro und Bassgitarre.</p>
<p>Am Ende des Buches befinden sich Listen von Büchern und Videos zum Gitarrenbau und Adressen einiger Firmen, von denen man das benötigte Material beziehen kann. Da viele Publikationen in englischer Sprache erschienen sind, hat Martin Koch auch an ein kleines Fachwortlexikon (Englisch-Deutsch) gedacht.</p>
<p>Alle Erklärungstexte sind sehr gut für Laien verständlich.</p>
<p>Wer sich einen Eindruck von den im Buch enthaltenen Abbildungen verschaffen möchte, sollte einmal die Bilderserie auf  Martin Kochs Web-Site anschauen:</p>
<p><a href="http://www.buildyourguitar.com/resources/agb/index.htm" target="_blank" rel="noopener">http://www.buildyourguitar.com/resources/agb/index.htm</a></p>
<p>Die Web-Site des Autors:</p>
<p><a href="http://www.buildyourguitar.com/" target="_blank" rel="noopener">http://www.buildyourguitar.com/</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Franz Jahnel &#124; Die Gitarre und ihr Bau: Technologie von Gitarre, Laute, Mandoline, Sister, Tanbur und Saite [Fachbuch]</title>
		<link>https://gitarrehamburg.de/franz-jahnel-die-gitarre-und-ihr-bau-technologie-von-gitarre-laute-mandoline-sister-tanbur-und-saite-fachbuch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Carla]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Oct 2017 11:52:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fachbücher]]></category>
		<category><![CDATA[Gitarrekonkret]]></category>
		<category><![CDATA[Noten und Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
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					<description><![CDATA[Titel: Die Gitarre und ihr Bau: Technologie von Gitarre, Laute, Mandoline, Sister, Tanbur und Saite Autor: Franz Jahnel Verlag: Verlag Erwin Bochinsky &#8211; Das Musikinstrument ISBN: 3-923639-09-0 Das Buch &#8220;Die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="https://gitarrehamburg.de/wp-content/uploads/2017/10/gitarre-und-ihr-bau_jahnel.bmp"></a><a href="https://gitarrehamburg.de/wp-content/uploads/2017/10/gitarre-und-ihr-bau_jahnel.bmp"><img decoding="async" loading="lazy" class="alignleft wp-image-512" src="https://gitarrehamburg.de/wp-content/uploads/2017/10/gitarre-und-ihr-bau_jahnel.bmp" alt="" width="93" height="124" /></a>Titel:</strong> Die Gitarre und ihr Bau: Technologie von Gitarre, Laute, Mandoline, Sister, Tanbur und Saite</p>
<p><strong>Autor:</strong> Franz Jahnel</p>
<p><strong>Verlag:</strong> Verlag Erwin Bochinsky &#8211; Das Musikinstrument</p>
<p><strong>ISBN:</strong> 3-923639-09-0</p>
<p>Das Buch &#8220;Die Gitarre und ihr Bau&#8221; ist schon 1963 erstmals veröffentlicht worden und erscheint mittlerweile in seiner 7. Auflage. Für den Zupfinstrumentenbau hat es auch nach fast 40 Jahren immer noch den Stellenwert eines Standardwerks. Das Ziel des Autors -Franz Jahnel- war es, ein ausbildungsbegleitendes Fachbuch für Auszubildende im Zupfinstrumentenhandwerk zu schaffen. Mit dem großformatigen (24 x 33,5 cm), 240 Seiten umfassenden Buch hat er dieses Ziel auch erreicht, was nicht zuletzt die zahlreichen Neuauflagen belegen.</p>
<p>Zu Beginn gibt es eine detaillierte Beschreibung der historischen Entwicklung von Laute, verschiedenen Lautentypen und der Lautenfamilie. Darüber hinaus sind der Gitarre und Sister eigene Abschnitte gewidmet. Sehr interessant sind auch die beiden umfangreichen Listen mit Instrumentenbauern aus Vergangenheit und Gegenwart, wobei letztere sicher etwas an Aktualität eingebüßt hat.</p>
<p>Im zweiten Kapitel geht es um die im Zupfinstrumentenbau verwendeten Werkstoffe und deren speziellen physikalische und akustische Eigenschaften. Ein umfangreicher Abschnitt ist hierbei natürlich den Hölzern eingeräumt worden. Akribisch beschreibt Franz Jahnel die äußeren Merkmale des Holzes, den Aufbau des Holzkörpers, physikalische Eigenschaften, chemische Zusammensetzung, technische Eigenschaften, Holzfehler und wie man Beschädigungen und Erkrankungen des Holzes erkennt. In einem weiteren Abschnitt werden Chemikalien zum Bleichen, Färben, Beizen, Lackieren und Polieren des Holzes sowie Metalle und Metalllegierungen behandelt. Beeindruckend sind hierbei die umfangreichen, systematischen Tabellen wie das &#8220;Verzeichnis der Naturhölzer&#8221; oder das &#8220;Chemisch-technische Abc&#8221;.</p>
<p>Auch der musikalischen Akustik in Bezug auf den Zupfinstrumentenbau ist ein eigenes Kapitel eingeräumt, bevor das eigentlichen Kernthema des Buches &#8220;Der Bau von Gitarren, Lauten und Sistern&#8221; folgt.</p>
<p>Hier beschreibt der Autor sehr genau die einzelnen Fertigungsschritte und Baupläne verschiedener Gitarre-, Lauten- und Sistern-Modelle. Eingehend werden z.B. die &#8220;Gitarre nach spanischem Modell&#8221;, das &#8220;Torres-Modell&#8221;, die &#8220;spanische Gitarre aus der Zeit um 1910&#8221;, ein &#8220;kleines Wiener Modell&#8221; aber auch exotischere Exemplare wie &#8220;Wappengitarre&#8221; oder &#8220;Hawai-Gitarre&#8221; behandelt.</p>
<p>Im abschließenden Kapitel geht Franz Jahnel auf die Saiten der Zupfinstrumente ein. Neben den unterschiedlichen Materialien werden auch die &#8220;Die physikalischen Gesetze der schwingenden Saite&#8221; erläutert.</p>
<p>Das vorliegende Lehrwerk beeindruckt nicht zuletzt durch seine umfangreichen Literaturlisten und Tabellen, das Schlagwortverzeichnis sowie die 166 Abbildungen und 18 maßstabsgerechte Baupläne, welche es auch zu einem praktischen Nachschlagewerk machen. Alle Begleittexte, Beschreibungen und Anleitungen sind gut verständlich und führen die Leserschaft schrittweise in die Fachtermini des Zupfinstrumentenbaus ein. Seinen Status als Standardwerk dürfte &#8220;Die Gitarre und ihr Bau&#8221; noch auf lange Zeit behalten. Bei einer Neuauflage wäre eine Aktualisierung der Systematiken natürlich sehr wünschenswert.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Helmut C. Jacobs &#124; Der junge Gitarren- und Concertinavirtuose Giulio Regondi: Eine kritische Dokumentation seiner Konzertreise durch Europa 1840 und 1841 [Fachbuch]</title>
		<link>https://gitarrehamburg.de/helmut-c-jacobs-der-junge-gitarren-und-concertinavirtuose-giulio-regondi-eine-kritische-dokumentation-seiner-konzertreise-durch-europa-1840-und-1841-fachbuch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Carla]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Oct 2017 11:34:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fachbücher]]></category>
		<category><![CDATA[Gitarrekonkret]]></category>
		<category><![CDATA[Noten und Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
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					<description><![CDATA[Titel: Der junge Gitarren- und Concertinavirtuose Giulio Regondi: Eine kritische Dokumentation seiner Konzertreise durch Europa 1840 und 1841 Autor: Helmut C. Jacobs Verlag: Augemus Musikverlag ISBN: 3-924272-06-9 Das vorliegende Buch [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img decoding="async" loading="lazy" class="alignleft wp-image-503" src="https://gitarrehamburg.de/wp-content/uploads/2017/10/Jacobs_Regondi_Buch.jpg" alt="" width="88" height="124" />Titel:</strong> Der junge Gitarren- und Concertinavirtuose Giulio Regondi: Eine kritische Dokumentation seiner Konzertreise durch Europa 1840 und 1841</p>
<p><strong>Autor:</strong> Helmut C. Jacobs</p>
<p><strong>Verlag:</strong> Augemus Musikverlag</p>
<p><strong>ISBN:</strong> 3-924272-06-9</p>
<p>Das vorliegende Buch wurde im Augemusverlag in der Reihe &#8220;Texte zur Geschichte und Gegenwart des Akkordeons&#8221; herausgegeben, ist aber insbesondere auch für alle klassischen Gitarrist*innen von besonderem Interesse. Der Autor Helmut C. Jacobs hat sich mit Giulio Regondis Konzertreisen 1840 und 1841 auseinandergesetzt und legt hierzu umfangreiche Forschungsergebnisse vor, die viel Licht in die oft mystifizierte Biographie des Gitarrenvirtuosen bringen. Durch die wenigen überlieferten Kompositionen und die bisher eher vernachlässigte musikwissenschaftliche Aufarbeitung des Phänomens Regondi, erschien er bisweilen als ein Musiker der sich, vom normalen Musikbetrieb isoliert, seine Anerkennung in kleinen speziellen Fachkreisen erwarb. Die intensive Recherche von Helmut C. Jacobs hat umfangreiches Quellenmaterial zutage gefördert, welches belegt, dass Giulio Regondi zu seiner Zeit ein sehr hohes Ansehen in der Musikwelt genoss und von Kritikern auf eine Stufe mit Ausnahmeerscheinungen wie Paganini und Liszt gestellt wurde.</p>
<p>&#8220;Regondi ist aber auch unstreitig eine Kunst-Celebrität allerersten Ranges, wobei wir weit entfernt sind, diesen Ausdruck nur mit Rücksicht auf das von ihm erfundene neue Instrument oder auf die Schwierigkeit der selbständigen Behandlung der Guitarre zu gebrauchen, denn käme dieses hier in Berücksichtigung, so müßten wir ihm noch eine höhere Stufe als einem Liszt und Paganini zuerkennen.&#8221;</p>
<p>Das Buch gliedert sich in zwei  Teile. In den Kapiteln des ersten Teils beschäftigt sich Jacobs mit Regondis Biographie vor 1840 und den Konzertreisen von 1840 und 1841, die Regondi mit seinem Duopartner, dem Cellisten Joseph Lidel, unternahm. Weitere Themen sind &#8220;Die Instrumente Gitarre und Concertina&#8221;, &#8220;Programmgestaltung und Repertoire&#8221; oder &#8220;Regondi als Persönlichkeit und Virtuose&#8221;.</p>
<p>Im zweiten Teil hat Helmut C. Jacobs das gesamte von ihm recherchierte Quellenmaterial zusammengefasst. Dies gibt Leser*innen die Möglichkeit, sich ein eigenständiges Urteil über die Persönlichkeit Regondis zu bilden.</p>
<p>Das vorliegende Buch ist die erste ernstzunehmende musikwissenschaftliche Arbeit über Giulio Regondi, die auch aufdeckt, wie bisherige Untersuchungen unkritisch Daten und angebliche Fakten aus vorangegangenen Publikationen übernommen haben. So äußert Jacobs im ersten Kapitel berechtigte Zweifel an dem oft genannten Geburtsdatum 1822 und führt plausible Gründe an, die für das Geburtsjahr 1823 sprechen.</p>
<p>Wer sich mit dem Werk Regondis auseinandersetzt, dem sei dieses Buch ganz besonders ans Herz gelegt. Der flüssige Schreibstil des Autors macht die Lektüre zu einem echten Genuss. Zudem ist es spannend im Quellenmaterial des zweiten Teils zu stöbern.</p>
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