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	<title>Rezensionen &#8211; GitarreHamburg</title>
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	<description>Informationsplattform für Gitarreninteressierte</description>
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		<title>Christian Rolf &#124; Die Schule der Klassikgitarre [Lehrwerk]</title>
		<link>https://gitarrehamburg.de/christian-rolf-die-schule-der-klassikgitarre-lehrwerk/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Viola Kromer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Apr 2021 04:53:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gitarrekonkret]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Noten und Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
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					<description><![CDATA[Christian Rolf, Gitarrist und Leiter der Gitarren- Akademie-Linden in Hannover, bringt mit seiner „Schule der Klassikgitarre“ ein Unterrichtswerk für den späten Unterrichtsbeginn heraus. Gitarrenschulen für Anfänger arbeiten häufig mit traditionellem [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone size-medium wp-image-14668" src="https://gitarrehamburg.de/wp-content/uploads/2021/04/Die-Schule-der-Klassikgitarre-211x300.jpg" alt="" width="211" height="300" /></p>
<p>Christian Rolf, Gitarrist und Leiter der Gitarren- Akademie-Linden in Hannover, bringt mit seiner „Schule der Klassikgitarre“ ein Unterrichtswerk für den späten Unterrichtsbeginn heraus.</p>
</div>
<div>
<p>Gitarrenschulen für Anfänger arbeiten häufig mit traditionellem Liedgut. Da sich dies schwer mit dem Musikgeschmack der Jugendlichen und Erwachsenen von heute vereinbaren lasse, so Rolf, wählt er einen anderen Weg: Bei den 36 Stücken der Schule handelt es sich um Originalkom­positionen, die von seinen Reisen inspiriert wurden. So beinhaltet der Band Werke wie ‚Ankommen in einer neuen Stadt‘, ‚Winter in Kaliningrad‘ oder ‚Bootsfahrt auf dem Lago Maggiore‘.</p>
</div>
<div>
<p>Ein Großteil der Stücke ist als Duos konzipiert, wobei die Schüler*innen die erste Stimme in Form einer einstimmigen Melodie übernehmen und die Lehrkraft die komplexere zweite Stimme spielt. Hierbei „gleicht [die Lehrkraft] jenes aus, was der Schüler (noch) nicht leisten kann.“ In diesem Sinne hat Rolf die zweite Stimme der Stücke derart gestaltet, dass sie aus den Schülermelodien voll klingende Kompositionen kreieren. Im letzten Viertel der Schule führt der Autor das zweistimmige Spiel ein und ersetzt das bisherige Duospiel mit der Lehrkraft.</p>
</div>
<div>
<p>Die Gitarrenschule besticht durch konstante und gut aufbereitete musiktheoretische Erklärungen, die die Gitarren spezifischen Themen und die Stücke begleiten. Zudem werden viele Erklärungen &#8211; etwa zu Körper- und Handhaltungen &#8211; von sehr guten Farbfotografien begleitet.</p>
</div>
<div>
<p>Mit seiner Konzentration auf Schüler*innen fortgeschrittenen Alters bedient Rolf eine Lücke; die Gestaltung des Buches ist dem Vorhaben dabei insgesamt angemessen. Als Alternative zu den klassischen Kinderliedern wählt Rolf Eigenkompositionen, die allesamt in der Tradition klassischer Gitarrenliteratur stehen. Vor allem auch für die Lehrkraft sind die Stücke eine willkommene Abwechslung von Altbekanntem. Das volle Klangerlebnis der Duos dürfte nicht nur den Schüler*innen zusagen, sondern auch den Lehrer*innen Spaß am Begleiten geben.</p>
</div>
<div>
<p>Der 76 Seiten lange Band besitzt eine praktische Ringbindung und ansprechende Aufmachung. Auch Hörbeispiele wurden erstellt, die als erster Klangeindruck dienen können. Statt CD kann man die Stücke des Bandes unkompliziert über die Verlagsseite streamen oder downloaden.</p>
</div>
<div>
<p>„Die Schule der Klassikgitarre“ wurde 2020 von Acoustic Music veröffentlicht und ist im Handel für 19,80 Euro erhältlich.</p>
</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Guitaromanie – Kleines Panoptikum der Gitarre von Allix bis Zappa &#124; Stefan Hackl [Fachbuch]</title>
		<link>https://gitarrehamburg.de/guitaromanie-kleines-panoptikum-der-gitarre-von-allix-bis-zappa-stefan-hackl-fachbuch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Viola Kromer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 May 2018 13:05:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fachbücher]]></category>
		<category><![CDATA[Noten und Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
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					<description><![CDATA[Guitaromanie – den Begriff gibt es wirklich. Er beschreibt ein Phänomen, das zum ersten Mal zu Beginn des 19. Jahrhunderts auftauchte, als die Lust auf das Gitarrenspiel wie eine Seuche [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone size-medium wp-image-6191" src="https://gitarrehamburg.de/wp-content/uploads/2018/05/Guitaromanie-217x300.jpg" alt="" width="217" height="300" /><br />
Guitaromanie – den Begriff gibt es wirklich. Er beschreibt ein Phänomen, das zum ersten Mal zu Beginn des 19. Jahrhunderts auftauchte, als die Lust auf das Gitarrenspiel wie eine Seuche um sich griff – der „Bazillus chitaralis“, die „Gitarritis“.</p>
<p>Das Buch &#8220;Guitaromanie – Kleines Panoptikum der Gitarre von Allix bis Zappa&#8221; von Stefan Hackl beleuchtet die drei Zeiträume, in denen die Gitarre zu einem besonders populären Instrument avancierte und erlaubt sich Ausflüge in Geschichten, Anekdoten und Neuigkeiten. Den Abschluss bildet ein Anhang voller zusätzlicher Informationen und Bilder.</p>
<p><em>Das verachtete Instrument<br />
</em>Die Gitarre und ihre professionellen Spieler hatten es von jeher nicht leicht in der Gesellschaft, das beleuchtet Hackl in seinem ersten Kapitel. Von „Dilettantenunterhaltung“, von „schrumpen“ und „wegen ihrer Unvollkommenheit fast nicht mehr bräuchlichen Instrumenta“ ist da die Rede. Auch wird erzählt von einem Gitarristen, der wegen der Erfindung einer „Gitarrenspielmaschine“ unfreiwillig das Zeitliche segnen musste.</p>
<p><em>Guitaromanie<br />
</em>Aller Kritik und abfälligen Bemerkungen zum Trotz brach Anfang des 19. Jahrhunderts die erste Guitaromanie aus. Hierbei waren es vor allem die Amateure, die dem Instrument verfielen, wie Hackl erklärt, und ganz besonders die Damenwelt. Die Gitarre wurde zum Modeaccessoire und einer weiblichen Tugend gleichermaßen. Für Frauen wurden kleinere Modelle gebaut und eigene Lehrwerke komponiert.<br />
Der Kult um die Gitarre teilte das Schicksal vieler Trends und erstarb Mitte des 19. Jahrhunderts. Hackl zitiert in diesem Zusammenhang passend die Rezension eines Konzertes von J.K. Merz aus der Allgemeinen Wiener Musikzeitung von 1843/44: „Mit dem Interesse an das Instrument musste natürlich auch das an dessen Virtuosen schwinden, und der leere Saal bei dem heutigen Concerte ist Bürge für die Richtigkeit der Behauptung“.</p>
<p><em>Die zweite Guitaromanie<br />
</em>Zu Beginn des 20. Jahrhunderts blühte die Guitaromanie erneut auf. Ein Gitarristenverband, eine deutschsprachige Fachzeitschrift und diverse Zupforchester entstanden.<br />
„Im Zuge der Wandervogelbewegung erlangte die Gitarre zwar eine breite Basis wie noch nie zuvor, geriet aber wiederum in den Dunstkreis des Dilettantismus. Im Sog der spanischen Virtuosen um Miguel Llobet, Andrés Segovia und Emilio Pujol entstand nun eine neue Bewegung des ‚künstlerischen‘ Gitarrenspiels, die sich von der primitiven Klampferei abzusetzen bestrebt war“, so fasst Hackl die zweite Guitaromanie zusammen.</p>
<p><em>Die dritte Guitaromanie<br />
</em>In den 1930er Jahren war die zweite Guitaromanie zwar wieder passé, aber ein weiterer Hype flammte in den 1960er Jahren auf. „Obwohl der wichtigste Faktor der neuen Guitaromanie die Popularmusik war, brachte es auch die klassische Gitarre zu einer noch nie dagewesenen Verbreitung. Und wie schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts wollten sich seriöse Musiker vom klampfenden Pöbel absetzen.“, so Hackl zur dritten Guitaromanie.</p>
<p>Der Anhang lässt Raum für interessante Entdeckungen zur Gitarre, die der Haupttext nicht fassen konnte. Etwa zum Sexappeal der Gitarre, zur Gitarre in Prosa und Poesie und zur Darstellung von Kuriositäten aus der Gitarrenwelt.</p>
<p>Stefan Hackl bezeichnet sein Buch als kleines Panoptikum, übersetzt etwa Kuriositätenkabinett, aber eigentlich ist es mehr als das. Liebevoll recherchiert und humorvoll erzählt, lässt er die Stimmen zum Gitarrenkult durch die Jahrhunderte aufleben, illustriert durch eine Vielzahl an interessanten Darstellungen. Das Buch ist ebenso informativ wie erheiternd, kurzweilig in Umfang und Schreibstil. Ein kleiner Schatz für all diejenigen, die sich mit dem Instrument verbunden fühlen.</p>
<p>„Guitaromanie – Kleines Panoptikum der Gitarre von Allix bis Zappa“ ist im Eigenverlag erschienen und kann unter anderem über Amazon erworben werden.<br />
ISBN: 978-3-200-04484-5</p>
<p><em>Stefan Hackl, geboren 1954, ist Lehrer am Tiroler Landeskonservatorium Innsbruck, am Mozarteum Salzburg/Innsbruck und an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Wien. Er verfasste mehrere Bücher zur Gitarre, Zeitschriftenbeiträge und Notenausgaben.</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Scott Tennant &#124; Pumping Nylon In Tab [Lehrwerk]</title>
		<link>https://gitarrehamburg.de/scott-tennant-pumping-nylon-in-tab-das-technik-handbuch-fuer-klassik-gitarristen-lehrwerk/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Carla]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Dec 2017 10:45:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gitarrekonkret]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Noten und Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
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					<description><![CDATA[Titel: Pumping Nylon In Tab- Das Technik-Handbuch für Klassik-Gitarristen Autor: Scott Tennant Verlag: Alfred Publishing ISBN: 3-933136-04-0 Ein wirklich innovatives Technik-Handbuch für Klassikgitarrist*innen kommt unter dem Titel &#8220;Pumping Nylon&#8221; aus [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img decoding="async" loading="lazy" class="alignleft wp-image-667" src="https://gitarrehamburg.de/wp-content/uploads/2017/10/pumping-nylon.jpg" alt="" width="91" height="124" />Titel:</strong> Pumping Nylon In Tab- Das Technik-Handbuch für Klassik-Gitarristen</p>
<p><strong>Autor:</strong> Scott Tennant</p>
<p><strong>Verlag:</strong> Alfred Publishing</p>
<p><strong>ISBN:</strong> 3-933136-04-0</p>
<p>Ein wirklich innovatives Technik-Handbuch für Klassikgitarrist*innen kommt unter dem Titel &#8220;Pumping Nylon&#8221; aus dem Hause Alfred-Publishing. Es wurde in Zusammenarbeit mit dem &#8220;National Guitar Workshop&#8221;, einer renommierten Gitarren-Schule in den USA, veröffentlicht. Der Autor ist kein geringerer als Scott Tennant, bekannt u.a. als Mitglied des &#8220;Los Angeles Guitar Quartet&#8221;. Wie in anderen Technikwerken auch, werden wichtigen Themen der Gitarrentechnik wie Haltung, Tremolo, Tonleitern, Barré, Bindungen, Koordination, Arpeggios, tägliche Warm-up-Übungen, usw. ausführlich behandelt. Die Aufarbeitung dieses, von vielen Lernenden als sehr trocken empfundenen Stoffes, hebt sich aber grundlegend von den herkömmlichen Publikationen ähnlichen Inhalts ab.</p>
<p>Auffällig ist die positive Herangehensweise Tennants an technische Probleme, die auch auf die Leser*innen der prägnant formulierten Begleittexte überspringt. Wo andere Technikwerke einzig auf möglichst häufige Wiederholung des Lehrstoffs setzen, bietet Tennant immer wieder kreative Lösungsvorschläge, die dazu anregen, auch selbst auszuprobieren und nach einer individuellen Lösung von technischen Problemen zu suchen. So kann das Techniküben zu einer spannenden Entdeckungsreise werden bei der man erfährt, dass man allzu häufig die persönlichen Grenzen mit Gewalt zu verschieben sucht.</p>
<p>Die Konzeption des Buches setzt nicht voraus, dass es schrittweise von Anfang bis Ende durchgearbeitet wird. Man kann sich auch einzelne Themen herausgreifen, die zur Zeit im Vordergrund des Übens stehen. Bewusst hat der Autor darauf verzichtet, noch eine herkömmliche Materialsammlung mit Tonleitern durch alle Tonarten und allen erdenklichen Arpeggio-Formen bzw. Anschlagsmustern vorzulegen. Dazu schreibt Tennant im Vorwort: &#8220;<em>Meine Absicht war es vielmehr, mich nur auf bestimmte technische Fragen zu konzentrieren, die, soweit ich weiß, in keinem anderen Buch deutlich erklärt werden.</em>&#8221;</p>
<p>Zwei Kapitel heben sich ganz besonders von üblichen Technikwerken ab. So geht Tennant ausführlich auf verschiedene Flamencospieltechniken wie Alzapua und Rasgueados ein. Besonders das Üben von Rasgueados ist Tennant ein wichtiges Anliegen, werden dabei doch die Streckmuskeln aufgebaut, welche die Finger nach außen bewegen und so für ein schnelle Rückstellbewegung sorgen. Auch auf die Tonerzeugung und ganz besonders auf die richtige Formung der Fingernägel in der Art einer &#8220;Rampe&#8221; geht der Autor intensiv ein.</p>
<p>Im interessanten Nachwort hat Scott Tennant noch einmal seine Gedanken zu den Themen Lampenfieber, Übung und Begeisterung zusammengefasst.</p>
<p>Aufgelockert wird das Lehrwerk zudem mit interessanten Sinnsprüchen und fernöstlichen Weisheiten die so manche Botschaft Tennants unterstreichen und auf angenehme Weise zum denken anregen. So unterstreicht er z.B. die Aussage, man solle am Anfang möglichst langsam Üben mit diesem Zweizeiler von William Shakespeare:</p>
<p>&#8220;<em>Um einen steilen Hügel zu erklimmen,</em><br />
<em> muss man am Anfang langsam gehen.</em>&#8221;</p>
<p>Neben der Standardnotation, sind alle Übungen auch in Tabulaturschreibweise dargestellt.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wolfgang Lendle &#124; Variations Capricieuses</title>
		<link>https://gitarrehamburg.de/wolfgang-lendle-variations-capricieuses-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Carla]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Oct 2017 09:13:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[CDs]]></category>
		<category><![CDATA[Gitarrekonkret]]></category>
		<category><![CDATA[Klassik]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
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					<description><![CDATA[Wolfgang Lendle hat Spaß an der Virtuosität und zeigt dies auch. Dies wird schon am eingespielten Repertoire deutlich. Mit seinen eigenen Kompositionen und den Interpretationen selbst bearbeiteter Werke von Paganini, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone wp-image-1477" src="https://gitarrehamburg.de/wp-content/uploads/2017/10/Variations_lendle.jpg" alt="" width="182" height="180" /></p>
<p>Wolfgang Lendle hat Spaß an der Virtuosität und zeigt dies auch. Dies wird schon am eingespielten Repertoire deutlich. Mit seinen eigenen Kompositionen und den Interpretationen selbst bearbeiteter Werke von Paganini, Kreutzer und Alard bringt er seine innere Verbundenheit mit den Instrumentalvirtuosen der romantischen Epoche, die gleichzeitig auch meist selbst Komponisten waren, zum Ausdruck. Gleich zu Beginn brennt Lendle mit der Caprice Nr. 24 op. 1 von N. Paganini ein regelrechtes Feuerwerk ab. Er überzeugt hierbei nicht nur durch eine makellose technische Beherrschung des Stücks, sondern auch durch die Klarheit der Phrasierung und eine hohe musikalische Intensität.</p>
<p>Mit der CD &#8220;Variations Capricieuses&#8221; stellt sich aber insbesondere der Komponist Wolfgang Lendle vor. Seine Eigenkompositionen stellen die einzige Originalliteratur dieser Aufnahmen dar. Fast bescheiden erklärt er im Booklet, dass die wirklich große Musik dieser Zeit aus der Feder von Nichtinterpreten geflossen sei. Seine Kompositionen dürften aber auch für andere Gitarristen sehr interessant sein. In ihnen lotet Lendle die Möglichkeiten des solistischen Spiels auf der Gitarre aus und überrascht dabei immer wieder mit frappierenden Effekten. Die Tonsprache der Kompositionen ist eher von traditionellem Charakter, zeigt aber einen freien Umgang mit Dissonanzen. Lendles Werke haben nichts von angestrengtem Avantgardismus und spiegeln seine große Kenntnis des Instruments und die Freude am virtuosen Spiel wieder.</p>
<p>In den &#8220;Tres piezas del litoral&#8221; wagt er die kompositorische Auseinandersetzung mit südamerikanischem Material. Die Stücke &#8220;Rumba Negra&#8221;, &#8220;Cuna encantada&#8221; und &#8220;Fiesta en Manabi&#8221; beinhalten zwar südamerikanische Rhythmen und basieren auf entsprechenden programmatischen Inhalten, sie sind aber keineswegs simple, folkloristische Imitationen.</p>
<p>Die übrigen Kompositionen sind gewissermaßen ein Bekenntnis zu Persönlichkeiten, die einen musikalischen Einfluss auf den Komponisten und Interpreten Wolfgang Lendle gehabt haben. Durch das Stück &#8220;Threnodie &#8211; Il Domenico ricordato&#8221; bringt er seine Bewunderung für den Komponisten Domenico Scarlatti zum Ausdruck. Die drei Stücke der &#8220;Homenaje catalán&#8221; sind jeweils M. Llobet, P. Casals und E. Pujol gewidmet. Hier verarbeitet er zudem folkloristische Themen aus der katalanischen Heimat dieser drei Musiker.</p>
<p>Die nicht von dem Interpreten selbst geschriebenen Werke stammen allesamt von Violinvirtuosen und Pädagogen. Neben Kompositionen von Paganini sind dies zwei Etüden von Rudolf Kreutzer und Delphin Alard, die trotz ihrer didaktischen Inhalte auch von unbestreitbarem musikalischem Wert sind.</p>
<p>Mit den letzten zwei Titeln der Einspielung erweist der Interpret noch einmal Paganini seine Referenz. Mit einer sehr gelungenen Bearbeitung von &#8220;La Campanella&#8221; zeigt er in überzeugender Weise auf, welches Repertoire sich für die Gitarre erschließen lässt.</p>
<p>Die bewusst gewählte Anordnung der Reihenfolge alt-neu, bzw. Bearbeitung-Originalstück, mit der Wolfgang Lendle eine Alternative zum gängigen Solorepertoire bieten möchte, geben der Einspielung ihren Rahmen. Den Abschluss bildet dabei die Komposition, nach der die CD benannt wurde. In den &#8220;Variations Capricieuses d´après Paganini&#8221; verarbeitet Lendle das Thema der eingangs gespielten Caprice Nr. 24 op. 1 und schließt durch diese Fusion von Alt und Neu einen Kreis.</p>
<p><a href="/interview-mit-wolfgang-lendle-veroeffentlicht-am-04-01-2002/" target="_blank" rel="noopener">Interview mit Wolfgang Lendle</a></p>
<p>CD-Besprechung: <a href="/wolfgang-lendle-carmenfantasy/" target="_blank" rel="noopener">Carmenfantasy</a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Hands on Strings &#124; offroad</title>
		<link>https://gitarrehamburg.de/hands-on-strings-offroad/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Carla]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Oct 2017 10:29:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[CDs]]></category>
		<category><![CDATA[Fingerstyle/Blues/Jazz]]></category>
		<category><![CDATA[Gitarrekonkret]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein sehr glückliches Händchen hat Dagobert Böhm &#8211; seines Zeichens Chef des Labels Ozella &#8211; bewiesen, indem er das Duo &#8220;Hands on Strings&#8221; unter Vertrag nahm. &#8220;Hands on Strings&#8221;, das [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone wp-image-432" src="https://gitarrehamburg.de/wp-content/uploads/2017/09/offroad_hands-on-strings.jpg" alt="" width="201" height="180" /></p>
<p>Ein sehr glückliches Händchen hat Dagobert Böhm &#8211; seines Zeichens Chef des Labels Ozella &#8211; bewiesen, indem er das Duo &#8220;Hands on Strings&#8221; unter Vertrag nahm. &#8220;Hands on Strings&#8221;, das sind der Jazzgitarrist Stephan Bormann &#8211; bekannt durch die nach ihm benannte Stephan Bormann Band, die Cristin Claas Acoustic Band oder seine Zusammenarbeit mit dem Jazzstar Till Brönner &#8211; sowie die akustische &#8220;one man band&#8221; Thomas Fellow. Fellow teilte sich die Bühne u.a. mit so bekannten Künstlern wie Luther Allison, Ray Charles oder Al Jarreau und ist insbesondere durch sein Duo &#8220;Friend &amp; Fellow&#8221; einer breiten Öffentlichkeit bekannt. Dass dieser Bekanntheitsgrad über die typische eingeschworene Akustikgitarrenszene hinausgeht belegen u.a. die regelmäßigen fünfstelligen Plattenverkäufe des Duos.</p>
<p align="justify">Bormann und Fellow lehren darüber hinaus gemeinsam an der Dresdener Hochschule für Musik und fanden sich 2002 zu einem Gitarrenduo zusammen, dass schon mit der ersten CD-Veröffentlichung &#8220;Panamericana&#8221; überzeugen konnte. Mit ihrem aktuellen  Album &#8220;Offroad&#8221; können sie an den Erfolg ihres Erstlings anknüpfen und demonstrieren eindrucksvoll, was möglich ist, wenn zwei Musiker dieser Güteklasse aufeinander treffen und sich dabei von ihrer unbändigen Spielfreude und dem unbedingten Willen zu musikalischer Interaktion leiten lassen.</p>
<p align="justify">Auch wenn der Anteil an eigenen Kompositionen überwiegt, überrascht beim ersten  Überfliegen der Titelliste der hohe Anteil südamerikanischen Repertoires.  Mit Luis Bonfa, Egberto Gismonti und Astor Piazzolla sind gleich drei der ganz großen Komponist*innen dieses schönen Kontinents vertreten. Alle Arrangements des Duos strotzen nur so vor Originalität und Einfallsreichtum. Piazzollas &#8220;Libertango&#8221; kommt treibend und kraftvoll daher, während sich in &#8220;Oblivion&#8221; die ganze Wehmut und Melancholie der ursprünglich von den portugiesischen Einwanderern nach Südamerika gebrachten &#8220;Saudade&#8221; ausbreitet. Mit einer unglaublich schönen Version des immer wieder gern gespielten Bonfa-Klassikers &#8220;Manha de Carneval&#8221; zeigen Bormann und Fellow, wie meisterhaft sie mit der Erwartung der Hörer*innen zu spielen wissen. In dieser musikalischen Entdeckung der Langsamkeit wird man immer wieder aufs Neue von spannenden Wendungen und Phrasierungen überrascht. Mitreißend virtuos und druckvoll kommt dagegen Egberto Gismontis &#8220;Loro&#8221; daher. Diese überaus gelungenen Interpretationen passen sich wunderbar harmonisch in die Eigenkompositionen von &#8220;Hands on Strings&#8221; ein. Nicht nur weil diese beiden Musiker auch als Komponisten einiges zu bieten haben, insbesondere ihr absolutes Gespür für den jeweils passenden Sound sorgt für die Homogenität dieses Albums.</p>
<p style="text-align: left;" align="center">Weitere Informationen:</p>
<p style="text-align: left;" align="center"><a href="http://www.handsonstrings.com/" target="_blank" rel="noopener">http://www.handsonstrings.com/</a></p>
<p align="justify"><span style="font-family: Arial; font-size: small;"> </span></p>
<p align="center">
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gerhard Mantel &#124; Einfach üben [Fachbuch]</title>
		<link>https://gitarrehamburg.de/gerhard-mantel-einfach-ueben-185-unuebliche-ueberezpte-fuer-instrumentalisten-fachbuch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Carla]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Oct 2017 12:50:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fachbücher]]></category>
		<category><![CDATA[Gitarrekonkret]]></category>
		<category><![CDATA[Noten und Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
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					<description><![CDATA[Titel: Einfach üben: 185 unübliche Überezepte für Instrumentalisten Autor: Gerhard Mantel Verlag: Schott ISBN: 3-7957-8724-6 Der Cellist und Autor Gerhard Mantel hat schon mit seiner Veröffentlichung &#8220;Cello üben. Eine Methodik [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img decoding="async" loading="lazy" class="alignleft wp-image-527" src="https://gitarrehamburg.de/wp-content/uploads/2017/10/einfach-ueben.jpg" alt="" width="87" height="124" />Titel:</strong> Einfach üben: 185 unübliche Überezepte für Instrumentalisten</p>
<p><strong>Autor:</strong> Gerhard Mantel</p>
<p><strong>Verlag:</strong> Schott</p>
<p><strong>ISBN:</strong> 3-7957-8724-6</p>
<p>Der Cellist und Autor Gerhard Mantel hat schon mit seiner Veröffentlichung &#8220;Cello üben. Eine Methodik des Übens nicht nur für Streicher&#8221; ein Werk geschaffen, welches in den Instrumentalmethodik-Seminaren an Hochschulen und Konservatorien zur Standardlektüre gehört. Mit der vorliegenden Publikation &#8220;Einfach üben&#8221; dürfte Mantel ein ähnlich großer Wurf gelungen sein.</p>
<p>War &#8220;Cello üben&#8221; noch vornehmlich für Spezialisten interessant, richtet sich &#8220;Einfach üben&#8221; auch an breitere Schichten der Musiklernenden und -lehrenden. Dazu trägt die allgemein verständliche Ausdrucksweise bei, deren Mantel sich hier bedient.</p>
<p>Dem in der Reihe &#8220;Studienbuch Musik&#8221; im Schottverlag erschienenem Buch legt der Autor die schlüssige These zugrunde, dass am Anfang jedes Übens eine Klangvorstellung in Lernenden vorhanden sein muss, denn ohne eine Klangvorstellung fehlt auch das konkrete Ziel auf das es sich hin zu üben lohnt. Folglich dreht sich in &#8220;Einfach üben&#8221; auch alles darum, Methoden und Überezepte kennen zu lernen, mit deren Hilfe sich Übende eine Klangvorstellung erarbeiten und später auf dem eigenen Instrument umsetzen können.</p>
<p>Gegliedert hat Mantel sein Buch in vier Teile. Der erste Teil trägt die Überschrift &#8220;Was ist Üben?&#8221; und setzt sich mit Übestrategien, dem Ineinandergreifen von deklarativem und prozeduralem Wissen, Lernbausteinen mit deren Hilfe sich Gedächtnisinhalte  leichter einprägen lassen, den Themen Wiederholungen und Pausen sowie dem Sinn, Zweck und Nutzen von Fehlern auseinander. Im zweiten Teil behandelt Mantel einen zentralen Inhalt des Buches. Hier dreht sich alles um Sensibilisierungs- und Ausdrucksbewegungen. Denn für den Autor ist &#8220;Musik äußere und innere Bewegung, die einander im Idealfall entsprechen&#8221;. Mit dem Titel &#8220;Mentale Organisation“ ist der dritte Teil des Buches überschrieben. Hier geht es nicht nur um das Thema &#8220;Mentales Üben&#8221;, sondern auch um die allgemeine Organisation des Übens. Welche Zwischenschritte müssen beim Erlernen einer Technik oder eines Werks eingeplant werden, wie kann ich mir den Lernstoff adäquat ordnen, warum ist es wichtig mit guter Laune zu üben und was kann ich dafür tun, dies sind einige der Fragen, auf die man in diesem Teil eine Antwort erhält. Im abschließenden vierten Teil liefert Mantel darüber hinaus viele nützliche Ideen für die Arbeit an Interpretation und Ausdruck.</p>
<p>Alle vier Teile gliedern sich in kurze Abschnitte, in denen 185 verschiedene Überezepte beschriebenen werden. Am Ende jedes Abschnitts hat Mantel den Inhalt noch einmal in ebenso handliche wie prägnante Merksätze extrahiert. Mit Fachtermini werden Lesende dabei nie allein gelassen, immer wird eine gut verständliche Erklärung mitgeliefert.</p>
<p>&#8220;Einfach üben&#8221; ist eine große Hilfe für alle, die ihr instrumentales Üben effektiver gestalten wollen. Insbesondere Lehrer*innen, die ihren Schüler*innen konkrete Hilfestellungen mit auf den Weg geben wollen, bietet dieses Buch eine Fülle von wertvollen Anregungen.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Finale 2004 [Notensatzprogramm]</title>
		<link>https://gitarrehamburg.de/finale-2004-notensatzprogramm/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Carla]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Oct 2017 20:31:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gitarrekonkret]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
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					<description><![CDATA[&#160; Titel: Finale 2004 Firma: Klemm Music Technology &#160; Nachdem GitarreKonkret.de schon &#8220;Finale Guitar&#8221; vorgestellt hat, werfen wir in dieser Ausgabe einen Blick auf das umfangreiche Notensatzprogramm &#8220;Finale 2004&#8221;, das in [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img decoding="async" loading="lazy" class="alignleft wp-image-721" src="https://gitarrehamburg.de/wp-content/uploads/2017/10/finale2004.gif" alt="" width="89" height="124" /></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Titel:</strong> Finale 2004</p>
<p><strong>Firma:</strong> Klemm Music Technology</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nachdem GitarreKonkret.de schon &#8220;Finale Guitar&#8221; vorgestellt hat, werfen wir in dieser Ausgabe einen Blick auf das umfangreiche Notensatzprogramm &#8220;Finale 2004&#8221;, das in seinen wesentlichen Funktionen &#8220;Finale Guitar&#8221; sehr ähnlich ist.</p>
<p><strong>Installation &amp; Programmstart</strong></p>
<p>Nicht nur erfahrene Anwender*innen werden keine Probleme mit der Installation des Programms haben. Einfach die CD ins Laufwerk legen und ihr Betriebssystem führt sie durch den Installationsvorgang. Wer die ersten Gehversuche am Computer unternimmt kann sich dabei sicherheitshalber vom Benutzerhandbuch unterstützen lassen. Über das Startmenü von Windows lässt sich das Programm danach durch einen einfachen Doppelklick starten.</p>
<p><strong>QuickStart-Videos, Tipp des Tages, Hilfe, Dokumentation</strong></p>
<p>Nun trifft man als Anwender*in mit den so genannten &#8220;QuickStart-Videos&#8221; und dem &#8220;Tipp des Tages&#8221; auf zwei komfortable Features, die den Umgang mit Finale zusätzlich erleichtern. In den QuickStart-Videos werden zahlreiche Funktionen Finales sehr anschaulich per Videoanimation und in gut verständlicher englischer Sprache vorgeführt. Mit dem Tipp des Tages erhält man bei jedem Programmstart Informationen über die große Funktionsvielfalt von Finale und trifft oft unverhofft auf Anwendungsmöglichkeiten, die man bisher völlig übersehen hatte. Beide Funktionen können auch aus dem Hilfe-Menü von Finale gestartet werden, welches insgesamt vorbildlich bei der Nutzung des Programms unterstützt. Das schon erwähnte Handbuch ist in 8 Tutorien gegliedert, in denen Schritt für Schritt in den Notensatz mit Finale 2004 eingeführt wird. Es empfiehlt sich diese Tutorien nacheinander durchzuarbeiten, um den Einsatz des Programms später möglichst effektiv gestalten zu können und die gewünschten Ergebnisse zu erzielen.</p>
<p><strong>Dokumentenassistent</strong></p>
<p>Wie in Finale Guitar können auch in Finale 2004 die wichtigsten Voreinstellungen einfach über den Dokumentenassistenten vorgenommen werden. Mit wenigen Mausklicks können hier im Auswahlmenü schnell die wichtigsten Voreinstellungen wie Tonart, Taktart, Auftakte, Tempoangaben, Titel, Komponist, Copyright, Seitengröße, Format, Zeichensatz und aus einer Fülle von Instrumentengruppen die spezifische Besetzung festgelegt werden. Für Gitarrist*innen bieten sich zudem alle Möglichkeiten, die auch Finale Guitar bietet. So können auch Notationsform (Tabulatur und/oder Standardnotation), unterschiedliche Stimmungen (z.B. Standardstimmung, G-Stimmung, D-Stimmung, Dadgad-Stimmung usw.) gewählt werden. Selbstverständlich lassen sich alle Einstellungen auch ohne den Assistenten vornehmen und später individuell verändern.</p>
<p><strong>Noteneingabe und Bearbeitung</strong></p>
<p>Noten finden bei Finale 2004 auf sehr verschiedene aber denkbar einfache Weise ihren Weg in die Partitur. Mit Hilfe der Werkzeugpaletten lassen sie sich einfach per Maus in das Notensystem klicken und mit Shortcuts können Sie über die Tastatur eingefügt werden. Hat man ein Midi-Instrument an den PC angeschlossen,  lassen sich die Noten in Echtzeit in den Computer einspielen. Zudem verfügt Finale über den so genannten MicNotator. Über ein Mikrofon können mit dieser Funktion einstimmige Melodien durch Singen oder Spielen eingegeben werden. Gerade das Erstellen von Leadsheets dürfte hiermit schnell von der Hand gehen. Für die Bearbeitung der eingegebenen Noten bietet Finale eine unglaubliche Vielfalt an Möglichkeiten. Mit dem Auswahlwerkzeug können hierfür Taktgruppen oder Teilbereiche von Takten angewählt und kopiert, eingefügt, gelöscht oder komplett entfernt werden. Durch Mausklick lassen sich Transpositionen durchführen oder beispielsweise die Takteinteilung und Balkenbildung verändern. Fast alle Elemente der Partitur wie Noten, Vortragsbezeichnungen, Dynamikangaben, Artikulationen, Akkordsymbole, Griffbilddarstellungen usw. lassen sich durch einfaches Ziehen mit der Maus ganz wie gewünscht ausrichten und anpassen.</p>
<p><strong>Bildschirmdarstellung</strong></p>
<p>Finale kann die Partitur sowohl in Seitenansicht (entspricht dem Druckbild), als auch in fortlaufender Ansicht darstellen. Komfortabel lässt sich das Notenbild auf 5% verkleinern oder bis zu 1000% vergrößern. Mit dem Bildschirmlineal können alle eingegebenen Elemente ganz genau positioniert werden. Zur besseren Übersichtlichkeit lassen sich für die Bildschirmdarstellung von  Ebenen, Liedtexten, Akkorden, Taktzahlen, Vortragsbezeichnungen,  Wiederholungen, Textblöcken, Artikulationen usw. unterschiedliche Farben auswählen. Die Werkzeugpaletten zur Eingabe von Noten, Vortragsbezeichnungen, Akkordsymbolen und vielem mehr können individuell um das Notenbild gruppiert werden. Zudem bietet Finale die Möglichkeit, die einzelnen Werkzeugpaletten den eigenen Bedürfnissen anzupassen, so dass nur die wirklich benötigten Funktionen zur Verfügung stehen und dadurch eine größtmögliche Übersichtlichkeit gewahrt wird.</p>
<p><strong>Anhören und überprüfen, MIDI-Funktionalität</strong></p>
<p>Auch hier verfügt Finale über eine schier unbegrenzte Funktionsvielfalt. Ganz einfach kann man sich die Musik über die im &#8220;Fenster-Menü&#8221; befindliche Wiedergabekontrolle in beliebigem Tempo und gewünschter Lautstärke vorspielen lassen. Um einen möglichst authentischen Höreindruck zu bekommen, kann die Musik aber auch über ein MIDI-Instrument oder ein Soundmodul wiedergegeben werden. Dabei kann Finale Parameter wie Anschlagsdynamik, Tonhöhenänderungen oder Rubati berücksichtigen. Auch die Wiedergabe von Interpretationsangaben, dynamischen Zeichen, Tempowechseln usw. können Anwender*innen definieren. Die Midifunktionalität von Finale ist eine besondere Stärke dieser Software. Es können zweimal 16 Midi-Kanäle und bis zu 64 Instrumente verwendet werden. Bei der Echtzeiteingabe kann auf Wunsch automatisch auf die Darstellung unnötiger Pausen verzichtet werden. Aufnahme und Wiedergabe erfolgen mit einer Auflösung von 1024 Ticks pro Viertelnote.</p>
<p><strong>Texte einfügen</strong></p>
<p>Texte lassen sich als individuell positionierbarer Textblock in das Layout einfügen oder als Gesangstext unter die Noten setzen. Dabei können Zeichensatz, Größe, Stil, Ausrichtung usw. selbstverständlich frei gewählt werden. Insbesondere das Einfügen von Gesangstexten ist bei Finale hervorragend gelöst. So lässt sich der Text entweder einfach in die Partitur eintippen oder als vorgetippter Text durch Mausklick unter die entsprechende Note setzen. Dabei richten sich die Texte automatisch an den Noten aus. Kommt es zu Überlappungen können die Noten selbstverständlich neu ausgerichtet werden. Zudem lassen sich Gesangstexte silbenweise verschieben.</p>
<p><strong>Akkordsymbole, Gitarrengriffe, Gitarrennotation</strong></p>
<p>Auch das Einfügen von Akkordsymbolen und Griffdiagrammen in eine Partitur gestaltet sich bei Finale 2004 sehr einfach. Akkordsymbole lassen sich z.B. direkt in die Partitur eintippen. Auf Wunsch analysiert Finale automatisch  über ein MIDI-Instrument eingespielte Akkorde. Diese Analyse bietet das Programm auch für die Töne eines oder mehrerer Notensysteme an.  Zu jedem Akkordsymbol fügt Finale problemlos ein Griffbild hinzu. Auch das Erstellen eigener Akkordsymbole und Griff-Diagramme ist möglich. Nimmt man eine Tonartänderung der Partitur vor, werden alle Akkordsymbole automatisch mit transponiert. Zudem bietet auch Finale 2004 diverse spezielle Funktionen für Gitarrist*innen. Noten können entweder in Tabulatur, Standardnotation oder einer Kombination aus beidem eingegeben werden. Tabulaturen lassen sich aus der Standardnotation automatisch erstellen, indem man die Noten markiert und mit dem &#8220;Bewegen-Werkzeug&#8221; über die Tabulatur zieht. Auch gitarrenspezifische Artikulationen wie z.B. Bendings, Slides, Hammer-Ons, Pull-Offs, Vibrato oder rhythmische Notation werden in ihrer speziellen Darstellung berücksichtigt.</p>
<p><strong>Ergänzen weiterer musikalischer Vortragsbezeichnungen wie Dynamik, Artikulationen</strong></p>
<p>Vortragsbezeichnungen, Dynamikangaben, Fächer, Legatobögen, Akzente und andere Artikulationen werden über die Werkzeugpalette angewählt und mit wenig Aufwand per Maus in das Dokument eingefügt. Auch hier bietet das Programm die Möglichkeit selbst Vortragsbezeichnungen zu definieren und nach den eigenen Wünschen zu verändern und auszurichten.</p>
<p><strong>Korrekte Ausrichtung überprüfen, Layout verfeinern, Seiten und Systemumbrüche</strong></p>
<p>Finale 2004 hat sich insbesondere durch seine hervorragenden und einfach zu handhabenden Layoutfunktionen als das wohl wichtigste weltweite Standard-Notensatzprogramm im Musikverlagswesen etabliert. Liedtexte, Akkorde, Vortragszeichen, Titel, Textblöcke und andere Elemente können problemlos mit der Maus genau an der gewünschten Stelle platziert werden. Takte lassen sich einfach in Notenzeilen einpassen, Akkoladen können verrückt werden und  Notensysteme lassen sich horizontal und vertikal verschieben. Mit dem %-Werkzeug kann die Größe der kompletten Partitur oder von Teilen des Dokuments schnell verkleinert oder vergrößert werden. Mit der Funktion &#8220;gegenüberliegende Seiten&#8221; kann speziell das Layout von linken und rechten Seiten eingerichtet werden. Seiten- und Systemumbrüche können dort in die Noten eingefügt werden, wo Sie benötigt werden. Es können Seiten von einer Größe bis zu 2,7 x 2,7 m erzeugt werden. Große Seiten werden beim späteren Ausdrucken aufgeteilt. In wenigen Arbeitsschritten lassen sich zudem auch Grafiken in das Dokument einbinden.</p>
<p><strong>Partiturverwaltung</strong></p>
<p>Orchester- und Ensembleleiter*innen werden begeistert sein, wie schnell und einfach Finale Einzelstimmen mit individuellem Layout und automatisch generierten Blockpausen aus einer Partitur extrahiert. Zudem kann die Partitur durch das automatische Weglassen von pausierenden Stimmen übersichtlicher gestaltet werden. Mit der Funktion  &#8220;Stimmen zusammenfassen&#8221; erzeugt das Programm selbstständig Klavierauszüge. Umgekehrt kann man mit dem Menüpunkt &#8220;Stimmen verteilen&#8221;  schnell eine Orchestrierung erstellen. Gerade bei umfangreicheren Partituren erleichtern &#8220;Positionsmarken&#8221; die Arbeit mit Finale ungemein. Diese erlauben es Anwender*innen einzelne Takte, Notensysteme, Stimmensätze oder jede Seite in beliebiger Ansicht und Darstellungsgröße zu markieren und innerhalb von Sekunden wieder aufzurufen.</p>
<p><strong>Druck</strong></p>
<p>Dokumente können auf nahezu allen PostScript- und Nicht-PostScript-Druckern ausgedruckt werden. Zudem können direkt aus dem Programm PostScript-Dateien erstellt werden.</p>
<p><strong>Dateikomptibiltät</strong></p>
<p>Finale erlaubt den Import von diversen fremden Dateiformaten. Neben Dokumenten älterer Finale-Versionen können z.B. Partituren aus MusicProse™ oder FINALE Allegro™ geöffnet und weiterbearbeitet werden. Wie schon erwähnt lässt die umfangreiche Midifunktionalität von Finale zudem das Lesen und schreiben von Standard-MIDI-Dateien zu. Auch der Transfer zwischen den unterschiedlichen Arbeitsplattformen von Macintosh und Windows gestaltet sich problemlos.</p>
<p><strong>Plug-Ins</strong></p>
<p>Die oben beschriebenen Features machen Finale an sich schon zu einem komfortablen Programm zur Musiknotation. Die unglaublich umfangreichen Möglichkeiten das Programm durch spezielle Plug-Ins zu erweitern, heben das Programm aber deutlich von Konkurrenzprodukten ab. Viele davon sind schon im Lieferumfang enthalten, andere können über Dritthersteller bezogen werden.</p>
<p><strong> Hier die Herstellerbeschreibung der zur Zeit im Lieferumfang enthaltenen Plug-Ins:</strong></p>
<ul>
<li>Automatische Platzierung von Dynamikangaben &#8211; platziert automatisch Dynamikangaben in der Partitur, basierend auf Anschlagsstärken der Noten.</li>
<li>Automatische Tabulatur &#8211; erzeugt für verschiedenste Instrumente automatisch aus einem normalen Notensystem ein Tabulaturnotensystem für verschiedenste Instrumente.</li>
<li>Befehlszeile &#8211; ermöglicht eine schnelle Noteneingabe durch Eingaben von speziellen Textkommandos.</li>
<li>Erzeugen von Metronomangaben – ermöglicht die einfache Erstellung von Angaben, die sich auch auf die Wiedergabe auswirken.</li>
<li>Halsrichtung auf mittlerer Notenlinie – ändert den Notenhals von Noten auf der mittleren Notenlinie entsprechend der Melodie.</li>
<li>Hilfslinien zeigen/entfernen – entfernt oder zeigt im angewählten Bereich Hilfslinien an Noten über oder unter dem Notensystem.</li>
<li>Globale Notensystemattribute – ändert Notensystem- oder Gruppenattribute mehrerer/aller Systeme auf einmal.</li>
<li>Klavierauszug – erzeugt aus den angewählten Notensystemen einen Klavierauszug.</li>
<li>Notenköpfe auswechseln – erlaubt Ihnen, die Notenköpfe aller Noten eines ausgewählten Bereichs auszuwechseln.</li>
<li>Noten und Pausen zeigen/entfernen – zeigt oder versteckt die Noten im angewählten Bereich.</li>
<li>Objektzählung – zeigt Ihnen die Anzahl der Objekte Ihrer Partitur, wie Takte, Noten, Artikulationen usw.</li>
<li>Parallelbewegungen finden – findet Quint- und Oktavparallel in Ihrer Partitur.<br />
Pausen verschieben – ermöglicht die vertikale Verschiebung von Pausen in einem angewählten Bereich.</li>
<li>Prüfung des Tonumfangs – überprüft den Notentext auf Spielbarkeit für Anfänger, Fortgeschrittene und Profis auf einem bestimmten Instrument.<br />
Rhythmische Unterteilungen – ändert alle angewählten Noten in einen Notenwert oder unteilt sie in kleinere Werte.</li>
<li>Serielle Tonbearbeitung – bearbeitet den ausgewählten Bereich mittels Spiegelung, Transposition, Krebsgang oder beliebigen Kombinationen davon. Sie können auch Vorzeichen an alle Noten des Bereichs setzen oder Haltebögen entfernen.</li>
<li>Stichnoten hinzufügen – erstellt in beliebigen Notensystemen Stichnoten einstellbarer Größe.</li>
<li>Trennpunkt – ermöglicht Ihnen, im angewählten Bereich den Trennpunkt zwischen zwei Systemen zu verschieben.</li>
<li>Tonumfang zeigen – findet die höchste und tiefste Note eines Bereichs.</li>
<li>Wiederholte Takte nummerieren &#8211; platziert Nummern über Takten, die sich wiederholen.</li>
<li>Zeichensätze ändern &#8211; ermöglicht eine globale Änderung der Zeichensätze von verschiedenen Textelementen.</li>
<li>Zusätzliche Vorzeichen &#8211; fügt nach verschiedene Kriterien zusätzliche Vorzeichen in Ihre Partitur (z. B. als Sicherheitsvorzeichen oder Vorzeichen vor jeder Note) ein.</li>
</ul>
<p><strong>Weitere Ressourcen</strong></p>
<p>Die ganze Funktionsfülle von Finale 2004 hier zu beschreiben, würde den Umfang dieses Berichts um ein Vielfaches sprengen. Zudem widmen sich mittlerweile Fremdhersteller wie &#8220;TG-Tools&#8221; der Entwicklung zusätzlicher Plug-Ins. Weitere Ressourcen finden sich auf der Web-Site des Herstellers und im Anwender-Forum.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Systemvoraussetzungen:</strong></p>
<p><strong>Finale 2004 für Windows</strong><br />
Windows 98/2000/NT/Me/XP<br />
(Import und Export von EPS-Dateien wird nur unter Windows 98, NT und ME unterstützt)<br />
CD-ROM-Laufwerk<br />
800&#215;600 Punkte minimale Bildschirmauflösung<br />
128 MB RAM Minimum (abhängig vom Betriebssystem)<br />
200 MB Festplattenplatz für Software und Handbuch</p>
<p><strong>Finale 2004 für Macintosh</strong><br />
Mac OS 10.1.5 und höher (manche Funktionen benötigen OS 10.2)<br />
oder 9.0.4 &#8211; 9.2.2<br />
CD-ROM-Laufwerk<br />
800&#215;600 Punkte minimale Bildschirmauflösung<br />
128 MB RAM Minimum (abhängig vom Betriebssystem)<br />
200 MB Festplattenplatz für Software und Handbuch</p>
<p><strong>Optional (für alle Finale Versionen)</strong><br />
MIDI-Interface<br />
MIDI-Eingabe- und/oder -Wiedergabegerät<br />
Drucker<br />
Scanner<br />
Gutes Computer-Mikrofon</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gitarrero Beginner [Lernsoftware]</title>
		<link>https://gitarrehamburg.de/gitarrero-beginner-lern-software/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Carla]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Oct 2017 19:56:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gitarrekonkret]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
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					<description><![CDATA[&#160; Titel: Gitarrero Beginner Autor: Jan Wetzel Unternehmen: Gitarrero Software GbR Gitarre lernen am Computer. Immer mehr animierte CD-Roms kommen zu diesem Thema auf den Markt. &#8220;Gitarrero Beginner&#8221; wendet sich [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img decoding="async" loading="lazy" class="alignleft wp-image-717" src="https://gitarrehamburg.de/wp-content/uploads/2017/10/gitarrero-beginner.jpg" alt="" width="95" height="124" /></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Titel:</strong> Gitarrero Beginner</p>
<p><strong>Autor:</strong> Jan Wetzel</p>
<p><strong>Unternehmen:</strong> Gitarrero Software GbR</p>
<p>Gitarre lernen am Computer. Immer mehr animierte CD-Roms kommen zu diesem Thema auf den Markt. &#8220;Gitarrero Beginner&#8221; wendet sich an Anfänger*innen, die am heimischen PC mit dem Akkordspiel bzw. der Liedbegleitung beginnen möchten.</p>
<p>Anfangs werden, wie in herkömmlichen Print-Gitarrenschulen, die wichtigsten Grundlagen wie die unterschiedlichen Teile des Instruments, eine ökonomische Spielhaltung, Saitennamen, Fingerbezeichnungen usw. erläutert. Das Spielen wird danach mit dem Emoll Akkord und dem Plektrumanschlag von der tiefsten zur höchsten Saite begonnen. Diese Anschlagsart wird den ganzen Kurs über beibehalten.</p>
<p>Im 4/4-Takt soll zunächst gleichmäßig mit dem Fuß mitgetreten werden, um dabei die ersten Übungen in Rhythmus-Notation zu erlernen. Nach und nach werden hauptsächlich anhand einfacher Akkordfolgen und unter Verwendung verschiedener Notenwerte die ersten Erfahrungen im Akkordspiel gesammelt. In der achten Lektion wird mit &#8220;Joshua fought the Battle of Jericho&#8221; das erste Lied erlernt. Neben diesem Titel werden zudem die Lieder &#8220;Kommt ein Vogel geflogen&#8221;, &#8220;Das Wandern ist des Müllers Lust&#8221;, &#8220;Jetzt fahr&#8217;n wir über&#8217;n See&#8221;, &#8220;Mein Hut der hat drei Ecken&#8221; und &#8220;Hoh unser Maat&#8221; eingeübt.</p>
<p>In 10 verschiedenen Levels, bzw. Tempostufen sollen Anwender*innen mit Hilfe einer Midi-Datei die Übungen und Songs einstudieren. Hat man eine Übung in Level 10 dreimal hintereinander mitgespielt, kann man danach das in der jeweiligen Lektion angeeignete Wissen in einem abschließenden Test kontrollieren. Nach erfolgreicher Beantwortung der Testfragen, darf man dann die nächste Lektion in Angriff nehmen. Am Ende des Kurses verfügt die lernende Person über elementare theoretische Kenntnisse und folgendes Akkordrepertoire: E, Em, E7, A, Am, A7, D, Dm, D7, G, G7, C.</p>
<p>Zu Themen wie Spieltechnik und Haltung gibt es hilfreiche Bilder, Kurzvideos und Erläuterungen, dabei hätten die Möglichkeiten des Mediums in diesem Zusammenhang &#8211; z.B. durch eine umfangreichere Videoaufbereitung &#8211; noch besser genutzt werden können.</p>
<p>Vom Anbieter heißt es, &#8220;<em>Gitarrero Beginner ist sowohl für das Selbststudium als auch für den Gitarrenunterricht</em>&#8221; geeignet. Um sich elementare Kenntnisse im Akkordspiel in Eigenregie  anzueignen, dafür kann &#8220;Gitarrero Beginner&#8221; sicher eine Hilfe sein, dass Gitarrenlehrer*innen dieses Programm im Unterricht verwenden ist allerdings nur schwer vorstellbar. Eine methodisch versierte Lehrperson wird es sicher verstehen, ihren Schüler*innen effektive Übemethoden mit auf den Weg zu geben, die sie ermöglichen selbstständig und ohne &#8220;Midikrücke&#8221; an ihren Fähigkeiten zu arbeiten.</p>
<p>&#8220;<em>Im Gegensatz zu einem Gitarrenlehrer kann eine Software seinen Benutzer nicht beobachten und auf Fehler beim Spielen hinweisen. Um im Selbststudium trotzdem gut Gitarre zu lernen, und damit eine Menge Geld, Zeit und Aufwand zu sparen, musst Du als Ausgleich die Hinweise und Erläuterungen besonders sorgfältig befolgen</em>&#8221; merkt der Autor Jan Wetzel im zugehörigen Hilfemodul an und weist damit selbst auf die Grenzen eines Lernprogramms hin. Das Hilfemodul ist übrigens eine Stärke von &#8220;Gitarrero Beginner&#8221;. Es beinhaltet eine Fülle von hilfreichen Tipps und Tricks zu Themen wie Gitarrenkauf, Saitenwechseln, Gitarrenpflege, Üben usw. Ob das Medium einem Nachschlagewerk in Printversion überlegen ist, sei aber dahin gestellt.</p>
<p><strong>Systemanforderungen:</strong></p>
<p>Windows 98, 2000, ME oder XP<br />
mind. 32 MB RAM<br />
mind. Pentium II 300 MHz oder AMD K6 300 MHz<br />
funktionierende Soundkarte mit Lautsprechern<br />
Grafikkarte mit mind. High-Color (16 Bit Farbtiefe), empfohlen True-Color-Modus<br />
CD-ROM Laufwerk</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Band-In-A-Box [Musizier-Software]</title>
		<link>https://gitarrehamburg.de/band-in-a-box-musizier-software/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Carla]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Oct 2017 19:41:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gitarrekonkret]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://relaunch.gitarrehamburg.de/?p=712</guid>

					<description><![CDATA[Titel: Band-In-A-Box Version: 12 Unternehmen: PG Music Zubehör: &#8220;Roland VSC3 &#8211; Virtual Sound Canvas Software-Synthesizer&#8221; im Lieferumfang enthalten Mal wieder Lust auf eine Jam-Session aber gerade keine Mitmusiker*innen zur Hand? [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img decoding="async" loading="lazy" class="alignleft wp-image-713" src="https://gitarrehamburg.de/wp-content/uploads/2017/10/band-in-a-box-e1507230363888.jpg" alt="" width="93" height="124" /></strong><strong>Titel:</strong> Band-In-A-Box</p>
<p><strong>Version:</strong> 12</p>
<p><strong>Unternehmen:</strong> PG Music</p>
<p><strong>Zubehör:</strong> &#8220;Roland VSC3 &#8211; Virtual Sound Canvas Software-Synthesizer&#8221; im Lieferumfang enthalten</p>
<p>Mal wieder Lust auf eine Jam-Session aber gerade keine Mitmusiker*innen zur Hand? Kein Problem, mit dem Programm &#8220;Band-In-A-Box&#8221; kann man sich im Handumdrehen eine virtuelle Begleitband generieren lassen. Einfach die Akkordfolge eingeben über die gejammt werden soll und los kann es gehen. Dabei werden den usern hunderte von unterschiedlichen Begleitstile, Instrumentengruppen und Songvorlagen zur Auswahl gestellt, die einen erstaunlichen Grad an Authentizität erreichen. Mit den monotonen Begleitautomaten so mancher Keyboards hat das nichts mehr zu tun.</p>
<p>Insbesondere die Funktion &#8220;Live-Athmosphäre&#8221; trägt daran einen großen Anteil. Diese geht mit den Notationsvorgaben genauso frei um, wie es normalerweise Musiker*innen in einer Band tun. Da werden Synkopen eingearbeitet, Artikulationen und Verzierungen hinzugefügt oder das Timing verändert um eine möglichst realistische Wirkung zu erzeugen. Ob Jazz, Pop, Rock, Funk usw., &#8220;Band-In-A-Box&#8221; bietet Musiker*innen eine professionelle Begleitband mit allem was dazu gehört. Selbst auf einen improvisierenden Walking-Bass muss man als Jazzer*in nicht verzichten. In der vorliegenden Version 12 wurden die umfangreichen Funktionen und Styles des Programms noch einmal um zahlreiche Features erweitert.</p>
<p>Längst beschränkt sich &#8220;Band-In-A-Box&#8221; nicht mehr ausschließlich auf die Funktion der Begleitband. Auch zum Erstellen und Ausdrucken von Leadsheets und komplexeren Musiknotationen ist das Programm geeignet. Die nützliche Midi-Kompatibilität ermöglicht den Datei-Austausch mit anderen Programmen. Mit der „MIDI to Audio&#8221; Funktion können MIDI-Dateien schnell und problemlos in Audio (Wave-) Dateien konvertiert und direkt auf CD gebrannt werden. Besonders für Musiklehrer*innen ein echter Vorteil, kann das Erstellen von Jam-Tracks für Schüler*innen kaum auf einfachere und schnellere Art und Weise bewerkstelligt werden.</p>
<p>Zudem kann die &#8220;Eierlegende-Wollmilchsau&#8221; unter den Musikprogrammen bei Bedarf auch zum Gehörbildungstraining verwendet werden, übernimmt Akkordanalysen von MIDI-Dateien, generiert Soli und auf Wunsch auch ganze Songs inklusive Melodie, Harmonisation, Intro und Titelvorschlag.</p>
<p>Für Gitarrist*innen bietet &#8220;Band-In-A-Box&#8221; darüber hinaus einige spezielle Extras. Der &#8220;Gitarrist&#8221; erstellt automatisch Akkordsoli für den ganzen Song oder einzelne Teile des Stücks in den typischen Stilen verschiedener bekannter Gitarrist*innen. In der Notation können Akkorde als Griffdiagramme dargestellt werden. Der &#8220;Stylemaker&#8221; und der &#8220;Guitaristmaker&#8221; erlauben usern selbst eigene Gitarrenstyles nach den persönlichen Vorstellungen zu kreieren, im individuell einstellbaren Griffbrettfenster können Gitarrist*innen mitverfolgen, an welcher Position auf dem Griffbrett die jeweiligen Noten einer Melodie oder eines Akkordes gespielt werden sollen. Auch ein Gitarren-Stimmgerät ist in &#8220;Band-In-A-Box&#8221; integriert, welches über den Soundkarteneingang des Computers direkt oder per Mikrofon genutzt werden kann.</p>
<p>Abgerundet wird das Ganze durch eine einfache Bedienung und das umfangreiche gutverständliche Handbuch, sodass &#8220;Band-In-A-Box&#8221; auch für unerfahrene user zu einem hilfreichen Werkzeug im Lehr- und Lernalltag werden kann.</p>
<p>Als zusätzliches Bonbon ist im Lieferumfang der &#8220;Roland VSC3 &#8211; Virtual Sound Canvas Software-Synthesizer&#8221; enthalten.</p>
<p><strong>Systemvoraussetzungen:</strong></p>
<p><strong>Windows</strong><br />
64MB RAM<br />
Windows 9x, NT, ME, XP<br />
PC Soundkarte oder MIDI Modul<br />
5-135 MB freier Festplattenspeicher</p>
<p><strong>Macintosh</strong><br />
Mac 68030 oder PowerMac(oder besser)<br />
System 6.0 oder höher<br />
8MB freier Speicher<br />
8 MB freier Festplattenspeicher<br />
MIDI System oder internes Mac Sound System<br />
z.B. Quicktime™ 2.5 Musical Instruments).</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Finale Guitar 2003 [Notationssoftware]</title>
		<link>https://gitarrehamburg.de/finale-guitar-2003-notationssoftware/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Carla]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Oct 2017 14:31:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gitarrekonkret]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://relaunch.gitarrehamburg.de/?p=707</guid>

					<description><![CDATA[&#160; Titel: Finale Guitar 2003 Firma: Klemm Musik Technology &#160; Mit Finale Guitar hat die Firma Klemm Musik Technology eine speziell für Gitarrist*innen und Spieler*innen anderer Zupfinstrumente modifizierte Version ihrer [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img decoding="async" loading="lazy" class="alignleft wp-image-708" src="https://gitarrehamburg.de/wp-content/uploads/2017/10/finale-guitar.gif" alt="" width="106" height="120" /></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Titel:</strong> Finale Guitar 2003</p>
<p><strong>Firma:</strong> Klemm Musik Technology</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mit Finale Guitar hat die Firma Klemm Musik Technology eine speziell für Gitarrist*innen und Spieler*innen anderer Zupfinstrumente modifizierte Version ihrer erfolgreichen und umfangreichen Notationssoftware Finale entwickelt.</p>
<p>Ein Fortschritt zu früheren Versionen von Finale ist die schon sehr übersichtliche und benutzerfreundliche Bedienung. Auch absolute Einsteiger*innen können mit Finale Guitar in die Musiknotation am Computer einsteigen. Im mitgelieferten deutschsprachigen Handbuch wird, beginnend bei der Installation bis zur Verwendung spezieller Funktionen für fortgeschrittene Anwender*innen, Schritt für Schritt und gut verständlich in die Benutzung eingeführt. Für Neuanwender*innen ist es sehr empfehlenswert die einzelnen Kapitel des Handbuchs durchzuarbeiten, da es wie ein Lehrgang in verschiedene Tutorien gegliedert ist. Durch diese Tutorien kann man sich zudem auch mit englischsprachigen Videoanimationen führen lassen.</p>
<p>Auf ein angenehmes Hilfswerkzeug treffen Nutzer*innen schon kurz nach dem Programmstart, wenn sich der Dokumentenassistenten öffnet. Mit wenigen Mausklicks können hier im Auswahlmenü schnell die wichtigsten Voreinstellungen wie Tonart, Taktart, Auftakte, Tempoangaben, Titel, Komponist*in, Copyright, Notationsform (Tabulatur und/oder Standardnotation), unterschiedliche Stimmungen (z.B. Standardstimmung, G-Stimmung, D-Stimmung, Dadgad-Stimmung usw.) festgelegt werden. Aus einer Liste kann unter diversen Instrumenten gewählt werden, die spezifische Notation wird beim automatischen Erstellen des Systems berücksichtigt. Hierbei wird deutlich, dass sich Finale Guitar nicht nur für Gitarrist*innen eignet. Die Liste der anderen Bundinstrumente umfasst z.B. Laute, Sitar, Vihuela, Requinto oder die Ukulele. Darüber hinaus lassen sich aber auch alle möglichen anderen Instrumente wählen, denn Finale Guitar ist ein vollwertiges Notationsprogramm, mit dem sich umfangreiche Partituren in professionellem Layout erstellen lassen.</p>
<p>Für die Eingabe der Noten bietet Finale Guitar verschiedene Möglichkeiten an. Mit der Maus lassen sich die Noten einfach in das Notensystem eingeben. Den gewünschten Notenwert wählt man durch einen Klick in das Auswahlfenster. Auch über die Computertastatur lässt sich mit Hilfe spezieller Tastaturkommandos die Noteneingabe bewerkstelligen. Die schnellste Möglichkeit der Eingabe stellt wohl das direkte Einspielen über ein midifähiges Instrument wie z.B. ein Keyboard dar. Einstimmige Melodien können sogar per Mikrofon mit jedem beliebigen Instrument in Finale Guitar eingespielt werden. Mit SmartScore-Lite lassen sich auch per Scanner Noten in Finale Guitar importieren. Dieses Programm ist eine stark vereinfachte Version der Vollversion der Notenscansoftware SmartScore.</p>
<p>Zur Kontrolle kann man sich das eingegebene Stück einfach von Finale vorspielen lassen. Dabei werden auch musikalische Parameter wie Tempo-Variationen, Crescendi, Stakkatos, Akzente usw. berücksichtigt.</p>
<p>Nach Eingabe und Kontrolle lässt sich das Layout des Notentextes mit einer Fülle von Funktionen komfortabel an die individuellen Wünsche des Benutzers anpassen. Dabei lassen sich auch Textfelder und Graphiken in das Dokument einfügen.</p>
<p>Neben den oben genannten Vorteilen hat Finale Guitar 2003 noch diverse spezielle Funktionen für Gitarrist*innen zu bieten. Noten können entweder in Tabulatur, Standardnotation oder einer Kombination aus beidem eingegeben werden. Tabulaturen lassen sich aus der Standardnotation automatisch erstellen, indem man die Noten markiert und mit dem &#8220;Bewegen-Werkzeug&#8221; über die Tabulatur zieht. Auch gitarrenspezifische Artikulationen wie z.B. Bendings, Slides, Hammer-Ons, Pull-Offs, Vibrato oder rhythmische Notation werden in ihrer speziellen Darstellung berücksichtigt.</p>
<p>Leadsheets mit Liedtexten, Akkordsymbolen und dazugehörigen Griffdiagrammen lassen sich schnell und einfach mit Finale Guitar erstellen. Im Zeichensatz des Programms sind die wichtigsten Griffdiagramme enthalten. Es lassen sich aber auch eigene Griffbilder erstellen. Der Liedtext kann entweder direkt in die Partitur oder einfach per Mausklick auf die entsprechende Note, unter welcher der Text eingefügt werden soll, eingegeben werden.</p>
<p>Gitarrist*innen die einen professionellen Notensatz erstellen wollen der sogar Verlagsansprüchen genügt, kann Finale Guitar wärmstens empfohlen werden.</p>
<p><strong>System-Anforderungen:</strong></p>
<p><strong>Finale Guitar 2003 für Windows</strong><br />
Windows 98/NT/2000/ME/XP<br />
MicNotator wird NICHT unter Windows NT unterstützt.<br />
MicNotator benötigt Windows 98, ME, XP oder 2000.<br />
32 MB RAM Minimum<br />
64 MB RAM Empfohlen<br />
70 MB freier Festplattenspeicherplatz für Programm und Online-Dokumentation<br />
CD-ROM Laufwerk benötigt</p>
<p><strong>Finale Guitar 2003 für Macintosh</strong><br />
System 8.6 oder 9.xx<br />
PowerMac, G3, G4 oder besser<br />
64 MB RAM Minimum<br />
128 MB RAM Empfohlen<br />
70 MB freier Festplattenspeicherplatz für Programm und Online-Dokumentation<br />
CD-ROM Laufwerk benötigt</p>
<p><strong>Optional (für alle Versionen von Finale Guitar)</strong><br />
MIDI-Interface<br />
MIDI-Eingabe und/oder Wiedergabe<br />
Drucker<br />
Scanner<br />
Hochwertiges Computer-Mikrophon</p>
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