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	<title>Fingerstyle/Blues/Jazz &#8211; GitarreHamburg</title>
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		<title>Hands on Strings &#124; offroad</title>
		<link>https://gitarrehamburg.de/hands-on-strings-offroad/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Carla]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Oct 2017 10:29:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[CDs]]></category>
		<category><![CDATA[Fingerstyle/Blues/Jazz]]></category>
		<category><![CDATA[Gitarrekonkret]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein sehr glückliches Händchen hat Dagobert Böhm &#8211; seines Zeichens Chef des Labels Ozella &#8211; bewiesen, indem er das Duo &#8220;Hands on Strings&#8221; unter Vertrag nahm. &#8220;Hands on Strings&#8221;, das [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone wp-image-432" src="https://gitarrehamburg.de/wp-content/uploads/2017/09/offroad_hands-on-strings.jpg" alt="" width="201" height="180" /></p>
<p>Ein sehr glückliches Händchen hat Dagobert Böhm &#8211; seines Zeichens Chef des Labels Ozella &#8211; bewiesen, indem er das Duo &#8220;Hands on Strings&#8221; unter Vertrag nahm. &#8220;Hands on Strings&#8221;, das sind der Jazzgitarrist Stephan Bormann &#8211; bekannt durch die nach ihm benannte Stephan Bormann Band, die Cristin Claas Acoustic Band oder seine Zusammenarbeit mit dem Jazzstar Till Brönner &#8211; sowie die akustische &#8220;one man band&#8221; Thomas Fellow. Fellow teilte sich die Bühne u.a. mit so bekannten Künstlern wie Luther Allison, Ray Charles oder Al Jarreau und ist insbesondere durch sein Duo &#8220;Friend &amp; Fellow&#8221; einer breiten Öffentlichkeit bekannt. Dass dieser Bekanntheitsgrad über die typische eingeschworene Akustikgitarrenszene hinausgeht belegen u.a. die regelmäßigen fünfstelligen Plattenverkäufe des Duos.</p>
<p align="justify">Bormann und Fellow lehren darüber hinaus gemeinsam an der Dresdener Hochschule für Musik und fanden sich 2002 zu einem Gitarrenduo zusammen, dass schon mit der ersten CD-Veröffentlichung &#8220;Panamericana&#8221; überzeugen konnte. Mit ihrem aktuellen  Album &#8220;Offroad&#8221; können sie an den Erfolg ihres Erstlings anknüpfen und demonstrieren eindrucksvoll, was möglich ist, wenn zwei Musiker dieser Güteklasse aufeinander treffen und sich dabei von ihrer unbändigen Spielfreude und dem unbedingten Willen zu musikalischer Interaktion leiten lassen.</p>
<p align="justify">Auch wenn der Anteil an eigenen Kompositionen überwiegt, überrascht beim ersten  Überfliegen der Titelliste der hohe Anteil südamerikanischen Repertoires.  Mit Luis Bonfa, Egberto Gismonti und Astor Piazzolla sind gleich drei der ganz großen Komponist*innen dieses schönen Kontinents vertreten. Alle Arrangements des Duos strotzen nur so vor Originalität und Einfallsreichtum. Piazzollas &#8220;Libertango&#8221; kommt treibend und kraftvoll daher, während sich in &#8220;Oblivion&#8221; die ganze Wehmut und Melancholie der ursprünglich von den portugiesischen Einwanderern nach Südamerika gebrachten &#8220;Saudade&#8221; ausbreitet. Mit einer unglaublich schönen Version des immer wieder gern gespielten Bonfa-Klassikers &#8220;Manha de Carneval&#8221; zeigen Bormann und Fellow, wie meisterhaft sie mit der Erwartung der Hörer*innen zu spielen wissen. In dieser musikalischen Entdeckung der Langsamkeit wird man immer wieder aufs Neue von spannenden Wendungen und Phrasierungen überrascht. Mitreißend virtuos und druckvoll kommt dagegen Egberto Gismontis &#8220;Loro&#8221; daher. Diese überaus gelungenen Interpretationen passen sich wunderbar harmonisch in die Eigenkompositionen von &#8220;Hands on Strings&#8221; ein. Nicht nur weil diese beiden Musiker auch als Komponisten einiges zu bieten haben, insbesondere ihr absolutes Gespür für den jeweils passenden Sound sorgt für die Homogenität dieses Albums.</p>
<p style="text-align: left;" align="center">Weitere Informationen:</p>
<p style="text-align: left;" align="center"><a href="http://www.handsonstrings.com/" target="_blank" rel="noopener">http://www.handsonstrings.com/</a></p>
<p align="justify"><span style="font-family: Arial; font-size: small;"> </span></p>
<p align="center">
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		<title>Morning &#8211; Noon &#8211; Evening &#8211; Night</title>
		<link>https://gitarrehamburg.de/morning-noon-evening-night/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Carla]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Sep 2017 10:20:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[CDs]]></category>
		<category><![CDATA[Fingerstyle/Blues/Jazz]]></category>
		<category><![CDATA[Gitarrekonkret]]></category>
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					<description><![CDATA[Gleich vier neue CDs sind vor kurzem vom Label Ozella herausgegeben worden. Es handelt sich hierbei um eine programmatische Compilation mit den Titeln &#8220;Morning&#8221;, &#8220;Noon&#8221;, &#8220;Evening&#8221; und &#8220;Night&#8221;, zu der [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone wp-image-429" src="https://gitarrehamburg.de/wp-content/uploads/2017/09/morning_noon_evening_night-1.jpg" alt="" width="180" height="182" /></p>
<p>Gleich vier neue CDs sind vor kurzem vom Label Ozella herausgegeben worden. Es handelt sich hierbei um eine programmatische Compilation mit den Titeln &#8220;Morning&#8221;, &#8220;Noon&#8221;, &#8220;Evening&#8221; und &#8220;Night&#8221;, zu der nicht weniger als 35 verschiedene Musiker*innen und Ensembles insgesamt 84 Beiträge geleistet haben. Aber nicht nur die nackten Zahlen beeindrucken. Dem Gitarristen und Produzenten Dagobert Böhm ist es gelungen, aus diesen Beiträgen vier Alben zu formen, die jeweils die Stimmungen und den Puls der vier unterschiedlichen Tageszeiten widerspiegeln.</p>
<p>Dabei überwiegen in ruhige Tempi gekleidete sphärische Klänge. Immer wieder geht Folkloristisches hierbei eine fruchtbare Synthese mit Elementen des Jazz ein. Eine Musik, die sowohl stimulierend als auch entspannend auf die Zuhörenden wirken kann.</p>
<p>Auch wenn die Musik grundsätzlich einen eher beruhigenden Charakter hat, täte man ihr Unrecht, würde man sie als &#8220;Chill Out Musik&#8221; abtun, wie sie schon seit einiger Zeit in die Regale von Reformhäusern und Apotheken Einzug gehalten hat.</p>
<p>Allein die illustre Riege der vertretenen Musiker*innen bürgt für die Qualität der Produktion. Neben dem Initiator des Projekts Dagobert Böhm sind Musiker wie Ian Melrose, Rolf Beydemüller, das Duo Morscheck &amp; Burgmann, Frank Fröhlich, Paul Joses oder Jens Kommnick vertreten.</p>
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		<title>Norbert Kujus Trio &#124; modulations</title>
		<link>https://gitarrehamburg.de/norbert-kujus-trio-modulations/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Carla]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Sep 2017 10:10:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[CDs]]></category>
		<category><![CDATA[Fingerstyle/Blues/Jazz]]></category>
		<category><![CDATA[Gitarrekonkret]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
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					<description><![CDATA[Was hat er nicht schon  alles in seiner gitarristischen Laufbahn an verschiedenen musikalischen Projekten ausprobiert, der in Hamburg lebende Gitarrist Norbert Kujus. Als Schüler begann er &#8211;  inspiriert durch Jimi [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p align="justify"><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone wp-image-425" src="https://gitarrehamburg.de/wp-content/uploads/2017/09/norbert-kujus-modulations.jpg" alt="" width="180" height="178" /></p>
<p style="text-align: left;" align="justify">Was hat er nicht schon  alles in seiner gitarristischen Laufbahn an verschiedenen musikalischen Projekten ausprobiert, der in Hamburg lebende Gitarrist Norbert Kujus. Als Schüler begann er &#8211;  inspiriert durch Jimi Hendrix &#8211; als Rockgitarrist, später nahm er ein klassisches Studium auf, gefolgt von einem Studium im Jazzstudiengang der Hamburger Musikhochschule. Darüber hinaus nahm er an Workshops bei Größen wie Joe Pass, Dave Liebmann, Marc Johnson und Mick Goodrick teil. Schon während seines Studiums spielt er alles, vom Jazz im &#8220;Pat-Metheny-Style&#8221; mit der Gruppe Westwind bis hin zum &#8220;Heavy-Metal-Jazz&#8221;, kammermusikalische Jazzprojekte, Musicalengagements, Studiojobs &#8211; ausnahmslos auf höchstem Niveau. Dass zu starkes Streben nach instrumentaler Omnipotenz  zu musikalischer Identitätslosigkeit führen kann, musste man schon bei einigen hoffnungsvollen Musiker*innen beobachten. Um so besser, dass sich Norbert Kujus mit der Veröffentlichung seiner Debut-CD etwas mehr Zeit gelassen hat als es heute üblich ist.</p>
<p style="text-align: left;" align="justify">Mit dem Norbert-Kujus-Trio hat der vielseitige Norddeutsche nun wohl endgültig sein ganz eigenes musikalisches Profil gefunden und folgerichtig, gemeinsam mit Felix Behrend am Bass und dem Schlagzeuger Sebastian Harder, ein sehr relaxt daherkommendes Album produziert, gänzlich frei von vordergründigem  instrumentalem „höher, schneller, weiter“. Weit sind hier lediglich die wunderbaren Klangräume, die das Trio zu erzeugen versteht, indem es seine Instrumente zu einer geradezu symbiotischen Einheit verschmelzen lässt. Kujus spielt dabei vornehmlich seine nylonbespannte Frameworksgitarre. Seine klassische Anschlagstechnik gestattet ihm eine enorme Flexibilität im Wechsel zwischen Singlenotespiel, harmonischen Einwürfen und komplexeren mehrstimmigen Verläufen. So werden melodische Passagen z.B. häufig von darauf folgenden Arppegien oder kurzen Tremoli weiter getragen. Erstaunlich, was für einen weichen und runden Klang Kujus aus seinem korpuslosen Instrument hervor zu zaubern vermag.</p>
<p style="text-align: left;" align="justify">Das Norbert Kujus Trio spielt Jazz, der sowohl die Tradition nicht zu negieren versucht als auch die so gänzlich unterschiedlichen musikalischen Stilistiken berücksichtigt, von denen die drei Interpreten in der Vergangenheit beeinflusst wurden. Die Eigenkompositionen stammen von Norbert Kujus und Felix Behrend. Zwei Titel sind zudem gemeinschaftliche Produkte des gesamten Trios. Mit &#8220;Trialog&#8221; und &#8220;Epilog&#8221; finden sich auf der CD zwei komplett frei improvisierte Stücke, die sozusagen aus dem Moment heraus entstanden sind. Dominiert wird &#8220;modulations&#8221; aber  von durcharrangierten Titeln mit schlüssiger Dramaturgie und auskomponierten Themen. Das Spektrum reicht von sanften balladesken Klanggemälden bis hin zu rhythmisch und melodisch eingängigen Themen wie dem druckvollen &#8220;Der König vom Sadtparksee&#8221; oder dem groovigen &#8220;Heiratsantrag auf Portugiesisch&#8221;.</p>
<p style="text-align: left;" align="justify">Das Norbert Kujus Trio spielt musikalisch ausdrucksstark und präsentiert seine Musik so unglaublich entspannt, dass nur Kenner*innen gewahr wird, von welch instrumentaler und improvisatorischer Virtuosität diese Musik getragen wird, alles geprägt von einem ganz eigenen &#8220;nordischen Ton&#8221;.</p>
<p style="text-align: left;" align="center">Weitere Informationen:</p>
<p style="text-align: left;" align="center"><a href="http://2015.norbertkujus.de/index.php?lang=de" target="_blank" rel="noopener"> www.norbertkujus.de</a></p>
<p style="text-align: left;" align="center">
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			</item>
		<item>
		<title>Christina Lux &#124; Live im Stadtgarten Köln</title>
		<link>https://gitarrehamburg.de/christina-lux-live-im-stadtgarten-koeln/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Carla]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Sep 2017 10:00:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[CDs]]></category>
		<category><![CDATA[Fingerstyle/Blues/Jazz]]></category>
		<category><![CDATA[Gitarrekonkret]]></category>
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					<description><![CDATA[Es gibt sie, diese fast magischen Momente, in denen alles zu passen scheint, alles einfach auf wunderbare Weise geschieht, ein Ensemble zu einer untrennbaren Einheit verschmilzt und sich mit dem [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone wp-image-422" src="https://gitarrehamburg.de/wp-content/uploads/2017/09/christina-lux_live-im-stadtgarten.jpg" alt="" width="180" height="180" /></p>
<p>Es gibt sie, diese fast magischen Momente, in denen alles zu passen scheint, alles einfach auf wunderbare Weise geschieht, ein Ensemble zu einer untrennbaren Einheit verschmilzt und sich mit dem Publikum auf einer Ebene der vollkommenen Entrücktheit trifft.</p>
<p>Ein besonderer Glücksfall ist es, wenn es gelingt diese Atmosphäre einzufangen, so dass auch nicht dabei gewesene rückwirkend an diesem Ereignis teilhaben können. &#8220;Christina Lux &#8211; Live im Stadtgarten Köln&#8221;  ist genau solch ein genialer, auf CD verewigter, Augenblick.</p>
<p>Über die stimmlichen<i> </i>Qualitäten von Christina Lux  ist anderen Orts eigentlich schon alles gesagt worden. Kein geringerer als John Lord von Deep Purple brachte es mit folgendem kurzen Statement auf den berühmten Punkt: <i>&#8220;She is a wonderful singer. <span lang="EN-GB">One of your best.&#8221; </span></i>Und er sollte es wissen, denn neben einigen anderen Größen der Branche wie Grace Jones, Oleta Adams und Nina Hagen nutze auch er ihre gesanglichen Fähigkeiten schon für eigene musikalische Projekte.</p>
<p>Mit ihrer wandlungsfähigen Stimme präsentiert Christina Lux Songs, die von ganz persönlichen Gedanken, Erfahrungen und Gefühlen erzählen. Selbst sieht sie sich in der Tradition der klassischen Singer und Songwriter. Dementsprechend übernimmt ihre Gitarre die Rolle einer äußerst effektvollen Begleiterin. Ruhig dahin fließende Akkordzerlegungen untermalen die gefühlvollen Balladen wie &#8220;Cuts Like A Knife&#8221; oder &#8220;Believe&#8221; und stehen immer wieder im Wechsel mit einfallsreichen und rhythmisch akzentuierten Strumming Parts. Funky Rhythmuspatterns sind die Basis für das hitverdächtige &#8220;Tumbler&#8221; oder Stücke wie &#8220;Love Label&#8221; und &#8220;Diggi&#8221;, in denen die Sängerin ihre Stimme auf vielfältige Weise auch improvisatorisch einsetzt. Je nach Bedarf  verarbeitet Lux in ihren Liedern  Elemente aus Jazz, Soul, Funk und Folk. Auch wenn die Gewichtung dabei höchst unterschiedlich ist, gelingt es ihr dabei jedem Song ihren Prägestempel aufzudrücken.</p>
<p>Mit dem Percussionisten Nippy Noya und dem Bassisten Marius Goldhammer hatte Christina Lux zwei ganz starke Musikerkollegen mit in den Stadtgarten Köln gebracht, die weit mehr als begleitendes Beiwerk boten. Da wurde stellenweise ein wahres Groove-Festival entfacht.</p>
<p>Insgesamt enthält die CD 11 Titel mit einer Gesamtspieldauer von 58 Minuten. Obendrein gibt es als Zugabe sogar noch eine Videosequenz des Stücks &#8220;We&#8217;ll Fly&#8221;.</p>
<p>Wie sensibilisiert das Publikum durch die Performance von Christina Lux, Nippy Noya und Marius Goldhammer wurde, äußert sich weniger in überbordenden Beifallsbekundungen, sondern ganz besonders in den Momenten der Stille zwischen dem Schluss eines Titels und dem zögernden Einsatz des Applaus. Hier wollten alle Anwesenden auch noch den allerletzten Ton voll und ganz auskosten, in sich aufsaugen und nichts von der dichten Atmosphäre zerstören.</p>
<p>Einfach nur großartig!</p>
<p style="text-align: left;" align="center">Weitere Informationen und Hörbeispiele:</p>
<p style="text-align: left;" align="center"><a href="http://www.christinalux.de" target="_blank" rel="noopener"> www.christinalux.de</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Michael Graefe &#124; Landscape</title>
		<link>https://gitarrehamburg.de/michael-graefe-landscape/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Carla]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Sep 2017 09:52:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[CDs]]></category>
		<category><![CDATA[Fingerstyle/Blues/Jazz]]></category>
		<category><![CDATA[Gitarrekonkret]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
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					<description><![CDATA[Michael Graefe ist in allen Belangen ein vielseitiger Mensch. Seine Kreativität beschränkt sich nicht nur auf das Gitarrespielen. Nebenher betätigt sich der Autodidakt auch noch als Chef seines eigenen Labels, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone wp-image-419" src="https://gitarrehamburg.de/wp-content/uploads/2017/09/landscape_graefe.jpg" alt="" width="180" height="180" /></p>
<p>Michael Graefe ist in allen Belangen ein vielseitiger Mensch. Seine Kreativität beschränkt sich nicht nur auf das Gitarrespielen. Nebenher betätigt sich der Autodidakt auch noch als Chef seines eigenen Labels, Programmierer seiner Homepage und stellt seine Instrumente in der eigenen Werkstatt her. Die vorliegende CD ist also in allen Belangen, von der Komposition der Titel, über die Einspielung, Produktion bis hin zur Vermarktung ein ganz individuelles, handgemachtes Produkt.</p>
<p>Schon 1976 hat Graefe mit dem Gitarrespielen begonnen, erst in letzter Zeit hat er sich aber ganz dem Musizieren auf 6- und 12-Saitigen Gitarren verschrieben. Als seine Vorbilder nennt er Gitarristen wie Leo Kottke, Harry Sacksioni, David Qualey und Werner Lämmerhirt.</p>
<p>Graefe geht es bei seiner Musik nicht um Virtuosität. Er möchte vielmehr authentisch sein, Gefühle in Musik umsetzen, Stimmungen erzeugen und zum Relaxen einladen. Die Einflüsse seiner gitarristischen Vorbilder sind in den Stücken deutlich herauszuhören, sie zeichnen sich aber auch durch eine Reihe ganz eigener Ideen aus.</p>
<p>23 Eigenkompositionen hat Michael Graefe auf seinem Erstling eingespielt. “In der Kürze liegt die Würze“ könnte dabei das Motto lauten, denn alle Stücke dauern meist ca. 2 Minuten. Keines überschreitet die Dreiminutengrenze. Hin und wieder wünscht man sich, dass die schönen Ideen ein wenig länger ausgesponnen und weiterverarbeitet werden.</p>
<p>Insgesamt wird Graefe seinem Ziel aber gerecht, denn mit &#8220;Landscape&#8221; möchte er sich an all diejenigen wenden, &#8220;<em>die nach einem Stück handgemachter Musik suchen, die aus dem Bauch kommt und eine eigene Seele besitzt, also Musik die es in der kommerziellen Musikwelt heutzutage immer seltener gibt.</em>&#8221;</p>
<p>Weitere Informationen und Hörbeispiele gibt es auf der Homepage von Michael Graefe:</p>
<p><a href="http://www.relaxrecords.de" target="_blank" rel="noopener">http://www.relaxrecords.de</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Jaques Stotzem &#124; Sur Vesdre</title>
		<link>https://gitarrehamburg.de/jaques-stotzem-sur-vesdre/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Carla]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Sep 2017 09:49:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[CDs]]></category>
		<category><![CDATA[Fingerstyle/Blues/Jazz]]></category>
		<category><![CDATA[Gitarrekonkret]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit &#8220;Sur Vesdre&#8221; hat der sympathische Belgier Jacques Stotzem eine CD vorgelegt, mit der er aufs Neue beweist, dass er sich in die absolute Elite der Fingerstyle-Gitarrist*innen vorgespielt und komponiert [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone wp-image-416" src="https://gitarrehamburg.de/wp-content/uploads/2017/09/survesdre_stotzem.jpg" alt="" width="180" height="180" /></p>
<p>Mit &#8220;Sur Vesdre&#8221; hat der sympathische Belgier Jacques Stotzem eine CD vorgelegt, mit der er aufs Neue beweist, dass er sich in die absolute Elite der Fingerstyle-Gitarrist*innen vorgespielt und komponiert hat.</p>
<p>Sein ganz eigener Stil, der ohne vordergründige Virtuositäten auskommt sondern sich vielmehr an ausdrucksvollen Melodielinien orientiert, hat noch mehr an Profil gewonnen. So wird die Einspielung insbesondere von Balladen geprägt, in denen Stotzem gefühlvoll  die sechs Saiten seiner Lowden streichelt und dabei wunderschön traumverlorene Melodien hervorzaubert.</p>
<p>Der eröffnende Titel &#8220;Sur Vesdre&#8221; ist eine musikalische Liebeserklärung des Gitarristen an seine Heimat, die er als Musiker oft verlassen muss. Voll Melancholie und Wehmut lässt Stotzem seine Gitarre von der Schönheit des Flusses  Vesdre erzählen, der durch seine Heimatstadt fließt. &#8220;Question de Temps&#8221; kommt schon etwas optimistischer daher und wirkt fast wie der hoffnungsvolle und versöhnliche Ausblick auf die Rückkehr.</p>
<p>Mit dem dritten Titel &#8220;A taxi trip in Belfast&#8221; wird es dann das erste Mal druckvoll und bewegt. Dieser Titel entstand tatsächlich nach einer hektischen Taxifahrt. Beeindruckend, wie Stotzem dieses musikalisch nachzeichnet und den Zuhörenden  Spurwechsel, Überholmanöver, Stop and Go und die ganze Hektik des Straßenverkehrs vor Ohren führt.</p>
<p>Auch den anderen Stücken der CD liegt ein außermusikalisches Programm zugrunde, welches man zumeist dem Titel entnehmen kann. Zudem wird es durch das schöne Layout des Fotographen und Coverdesigners des Acoustic Music-Labels Manfred Pollert verdeutlicht. Zu jedem Titel hat er passende Fotos hinzugefügt, welche den Zuhörenden eine Idee von der Atmosphäre der einzelnen Stücke vermitteln sollen.</p>
<p>Alle Eigenkompositionen sind erstaunlicherweise ohne Overdubs und Nachbearbeitung eingespielt worden.</p>
<p>Gewohnt sensibel und geschmackvoll im Einsatz von Dynamik, Artikulation und anderen musikalischen Gestaltungsmitteln beweist Jacques Stotzem einmal mehr, warum  er so oft als Lyriker unter den Fingerstyle-Gitarrist*innen bezeichnet wird.</p>
<p>Musik, die wie eine Seelenmassage wirken kann.</p>
<p><a href="http://www.gitarrehamburg.de/Interviews/jacquesstotzem.htm" target="_blank" rel="noopener">Interview</a> mit Jacques Stotzem.</p>
<p>Weitere Informationen gibt es auf der folgenden Web-Site:</p>
<p><a href="http://www.stotzem.com" target="_blank" rel="noopener">www.stotzem.com </a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Blonker &#124; Straight Ahead</title>
		<link>https://gitarrehamburg.de/blonker-straight-ahead/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Carla]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Sep 2017 09:44:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[CDs]]></category>
		<category><![CDATA[Fingerstyle/Blues/Jazz]]></category>
		<category><![CDATA[Gitarrekonkret]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
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					<description><![CDATA[Schon mal etwas von Blonker gehört? Höchstwahrscheinlich ja, denn das Stück Indigo zählt zu einem der bekanntesten Gitarreninstrumentals  überhaupt. Wer hat es nicht schon einmal im Radio gehört. Einzig der [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone wp-image-413" src="https://gitarrehamburg.de/wp-content/uploads/2017/09/blonker-straight-ahead.jpg" alt="" width="180" height="177" /></p>
<p>Schon mal etwas von Blonker gehört? Höchstwahrscheinlich ja, denn das Stück <a href="http://www.blonker.de/musik/indigo.mp3" target="_blank" rel="noopener"> Indigo</a> zählt zu einem der bekanntesten Gitarreninstrumentals  überhaupt. Wer hat es nicht schon einmal im Radio gehört. Einzig der Name des Urhebers Dieter Geike alias Blonker wird damit höchst selten in Verbindung gebracht.</p>
<p>Stand der Name Blonker früher für eine ganze Band, so ist er heute das Pseudonym von Dieter Geike. Während die anderen Musiker der Ursprungsformation auf anderen musikalischen Pfaden wandelten, verfolgte er seine Idee von gitarrendominierter Instrumentalmusik konsequent weiter, produzierte in schöner Regelmäßigkeit neue CDs und ließ dabei seinen persönlichen Stil als Gitarrist und Komponist reifen.</p>
<p>Seine neueste CD &#8220;Straight Ahead&#8221; bleibt dieser Tradition treu. Monotones Skalengedudel ist nicht die Sache von Dieter Geike. Sein Solospiel lebt vielmehr von plakativen Licks, eingängigen Themen und seinem exzellenten abwechslungsreichen E-Gitarrensound. Seinen formal sehr runden Kompositionen und Arrangements liegen wahre atmosphärische  Klangkonzepte zu Grunde. Sie sind geprägt von den mit viel Inspiration gewählten Sounds und Effekten. Dabei versteht es Geike meisterhaft, die Möglichkeiten der synthetischen Klangerzeugung kreativ zu nutzen.</p>
<p>Auch bei der Rhythmusgitarrenarbeit auf elektrischer und akustischer Gitarre lässt Dieter Geike nichts zu wünschen übrig. Besonders charakteristisch sind die mit Akkordzerlegungen gelegten sphärischen Klangteppiche.</p>
<p>Der Gitarrist bedient sich konsequent aus dem Füllhorn der mannigfaltigen Stile, so dass Einflüsse von  Funk, Pop, Rock, Jazz, Swing usw. unter dem Dach von Dieter Geikes Gitarrensound zusammenfinden. Im Vordergrund stehen ruhige oder mäßig bewegte atmosphärische Balladen, die aber alles andere als einschläfernd wirken. Jedes Stück hat seinen ganz individuellen Charakter, der die Emotionen der Zuhörenden ganz direkt anspricht. Geikes Musik ruft Assoziationen, Illusionen und Affekte hervor.</p>
<p>Fans atmosphärischer Gitarreninstrumentals  sollten unbedingt einmal in das Album hereinhören.</p>
<p>Weitere Informationen und Hörbeispiele gibt es auf der Web-Site von Dieter Geike:</p>
<p><a href="http://www.blonker.de" target="_blank" rel="noopener"> www.blonker.de</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="http://www.blonker.de/musik/indigo.mp3" length="499381" type="audio/mpeg" />

			</item>
		<item>
		<title>Jaques Stotzem &#124; Stotzem In Concert</title>
		<link>https://gitarrehamburg.de/jaques-stotzem-stotzem-in-concert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Carla]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Sep 2017 09:36:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[CDs]]></category>
		<category><![CDATA[Fingerstyle/Blues/Jazz]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Erscheinen einer neuen CD von Jacques Stotzem ist für die Fingerstyle-Gemeinde mittlerweile ein ganz besonderes Ereignis geworden, auf das schon lange im Voraus hingefiebert wird. In schöner Regelmäßigkeit erfreut [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone wp-image-409" src="https://gitarrehamburg.de/wp-content/uploads/2017/09/stotzem-in-concert.jpg" alt="" width="180" height="181" /></p>
<p>Das Erscheinen einer neuen CD von Jacques Stotzem ist für die Fingerstyle-Gemeinde mittlerweile ein ganz besonderes Ereignis geworden, auf das schon lange im Voraus hingefiebert wird. In schöner Regelmäßigkeit erfreut der beliebte Belgier die Fans der akustischen Gitarrenmusik mit herausragenden Einspielungen. An dieser Stelle einmal mehr über seine extraordinären technischen und musikalischen Fähigkeiten zu sinnieren, hieße die berühmten Eulen nach Athen zu tragen.</p>
<p>Wer die Booklets seiner bisherigen Alben aufmerksam studiert hat, wird dabei schon festgestellt haben, dass Stotzem kein Freund vieler Schnitte oder digitaler Nachbearbeitung im Studio ist. Meist entstehen seine Einspielungen im heimischen Wohnzimmer und jeder Take wird dabei als Ganzes eingespielt. Auch in seinen Konzerten demonstriert er immer wieder seine herausragenden Fähigkeiten als Live-Musiker. So erscheint die Produktion einer Live-CD eigentlich nur folgerichtig.</p>
<p>Mit der vorliegenden CD hat Jacques Stotzem nun ein solches Album eingespielt, welches das Herz der Akustik-Gitarrengemeinde höher schlagen lassen dürfte. Schlicht &#8220;Stotzem In Concert&#8221; ist diese Einspielung betitelt und fasst Mittschnitte von Konzerten in Belgien, Deutschland, Österreich und England vom März bis zum Oktober des Jahres 2003 zusammen.</p>
<p>Nach bewährter Manier hat Stotzem wieder einen gelungenen Mix aus ruhigen Balladen, locker daher swingenden Nummern und kraftvollem Akustikrock zusammen gestellt. Sieht man einmal von  Titeln wie &#8220;Gando&#8221; und &#8220;The Rules Of The Games&#8221; ab, handelt es sich bei den eingespielten Titeln &#8211; anders als bei den meisten Live-Alben &#8211; hauptsächlich um neue Kompositionen und Arrangements aus Stotzems Feder.</p>
<p>Diese überraschen einmal mehr durch die Tatsache, dass Stotzem auch nach vielen Jahren bei seiner Suche nach neuen Klangmöglichkeiten immer wieder fündig wird und diese zwingend logisch in seine Kompositionen einzuflechten im Stande ist. Da entstehen keine Stücke um des Effekts willen, vielmehr dienen Effekt wie Tapping, das Spielen hinter dem Sattel oder percussive Schläge auf das Instrument einzig dem musikalischen Inhalt und stellen sehr bildhaft einen wilden &#8220;Jungle&#8221;, den südamerikanischen &#8220;Pachacamac&#8221; oder einen ruhigen &#8220;New Morning&#8221; da.</p>
<p>Mit seiner atemberaubenden Version des Jimi Hendrix-Klassikers &#8220;Purple Haze&#8221; und einem mitreißenenden Swing Medley in dem er die Titel &#8220;All Of Me&#8221; und &#8220;Sweet Georgia Brown&#8221; verarbeitet hat, zeigt sich Stotzem zudem als genialer Arrangeur. Hiervon konnten wir ja schon zu früherem Zeitpunkt in dem Bericht &#8220;<a href="/fingerstyle-gitarre-vom-feinsten-veroeffentlicht-am-12-11-2003/" target="_blank" rel="noopener">Fingerstyle vom Feinsten</a>&#8221; &#8211; von seinem beeindruckenden Konzert im Rahmen der Reihe &#8220;GitarreHamburg.de präsentiert&#8221; &#8211; berichten. Mit zwei Stücken ist im Übrigen auch dieser Auftritt auf &#8220;Stotzem In Concert&#8221; verewigt!</p>
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<p><a href="/interview-mit-dem-fingerstyle-gitarristen-jacques-stotzem-veroeffentlicht-am-18-11-2001/" target="_blank" rel="noopener">Interview</a> mit Jacques Stotzem.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Weitere Informationen gibt es auf der folgenden Web-Site:</p>
<p><a href="http://www.stotzem.com" target="_blank" rel="noopener"> www.stotzem.com </a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ulli Bögershausen &#124; Sologuitar</title>
		<link>https://gitarrehamburg.de/ulli-boegershausen-sologuitar/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Carla]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Sep 2017 09:27:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[CDs]]></category>
		<category><![CDATA[Fingerstyle/Blues/Jazz]]></category>
		<category><![CDATA[Gitarrekonkret]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
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					<description><![CDATA[Die CD &#8220;Sologuitar&#8221; ist die insgesamt zehnte Einspielung von Ulli Bögershausen. Nachdem ihm 1995 mit &#8220;Ageless Guitar Solos&#8221; der internationale Durchbruch geglückt ist, legt er wieder einmal eine Einspielung vor, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone wp-image-406" src="https://gitarrehamburg.de/wp-content/uploads/2017/09/sologuitar_bögershausen.gif" alt="" width="180" height="158" /></p>
<p>Die CD &#8220;Sologuitar&#8221; ist die insgesamt zehnte Einspielung von Ulli Bögershausen. Nachdem ihm 1995 mit &#8220;Ageless Guitar Solos&#8221; der internationale Durchbruch geglückt ist, legt er wieder einmal eine Einspielung vor, die nur aus Solostücken besteht. Im Unterschied zu &#8220;Ageless Guitar Solos&#8221; sind die Titel, die Bögershausen auf &#8220;Sologuitar&#8221; aufgenommen hat, ausnahmslos von ihm selbst geschrieben. Auch als Komponist weiß Bögershausen zu überzeugen.</p>
<p>Eröffnet wird die CD passenderweise mit dem Stück &#8220;Ombrellino&#8221;. Eine leicht verspielte Melodie wird von fließenden Arpeggien abgelöst und mündet in einen längeren groovigen Abschnitt. Auch die dazwischen immer wieder auftauchenden rasanten Läufe verleihen dieser Komposition einen präludienhaften Charakter.</p>
<p>Eine große Stärke von Ulli Bögershausen sind seine wunderbar melancholischen Balladen wie das sehnsüchtig traurige &#8220;Weißt Du noch&#8221;, das an ein Wiegenlied erinnernde &#8220;Ich weiß nicht woran ich bin&#8221; oder das verträumte &#8220;Es wäre schön gewesen&#8221; von dem &#8211; als besonderes Bonbon &#8211; die Noten im pdf-Format der CD beigefügt wurden.</p>
<p>Groove entwickelt Bögershausen in Stücken wie &#8220;Gegen die Zeit&#8221;, in dem swingenden &#8220;Walking Around&#8221;, in welchem immer wieder gekonnt ein schöner Walking Bass eingearbeitet ist oder in dem druckvollen &#8220;Rushhour&#8221;, das nicht nur durch seinen Drive ein wenig an Bögershausens ehemaliges Vorbild und heutigen Kollegen Leo Kottke erinnert.</p>
<p>In Kompositionen wie &#8220;Tango&#8221;, dessen Rhythmik und Tonsprache vom traditionellen Tango beeinflusst ist, oder &#8220;Roots&#8221; verschmelzt der Gitarrist gekonnt die unterschiedlichsten musikalischen Einflüsse. Am Ende der Einspielung steht das Stück &#8220;Childrens-Song&#8221;, dessen Melodik wirklich an ein zartes Kinderlied erinnert und nach dem Genuss der ganzen CD wie ein Epilog wirkt.</p>
<p>Insgesamt schreibt Bögershausen sehr farbige und abwechslungsreiche Stücke, die schön und gefühlvoll klingen. Seine Stücke sind sehr runde, in sich abgeschlossene Kompositionen, die oft von eingängigen Melodien geprägt werden. Diese erscheinen aber auf keinen Fall oberflächlich.</p>
<p>Ulli Bögershausen wird mit Recht immer wieder als Intellektueller seiner Sparte bezeichnet. Sein Spiel ist tonlich sehr schön und musikalisch nuanciert. Nicht nur die Klangästhetik dürfte Ulli Bögershausen aus seinem klassischen Gitarrenstudium mitgenommen haben. Auch seine brilliante Spieltechnik und sein Sinn für interpretatorische Details werden sicher durch die Auseinandersetzung mit der Herangehensweise klassischer Gitarristen an die Musik beeinflußt worden sein.</p>
<p>Bögershausen legt zwar deutlich mehr Wert auf musikalisches und ausdrucksvolles Spiel, zeigt aber auch seine große Fingerfertigkeit mit teilweise überraschenden und frappierenden Läufen, glasklaren Flageolettes und perlenden Akkordzerlegungen.</p>
<p>Mit dieser CD zeigt er seine außerordentliche Reife, die er sich in seiner nun schon 18 Jahre andauernden Kariere als Fingerstyle-Gitarrist erspielt hat. Nicht nur die Fingerstyle-Gemeinde darf sich schon jetzt auf die in Arbeit befindliche &#8220;Sologuitar II &#8221; freuen, denn die Musik von Ulli Bögershausen ist mit Sicherheit nicht nur für Gitarrenfreaks interessant. Der Gitarrist selbst sagt von sich, dass er auch für all diejenigen schreibt, die sich bei einem Glas Rotwein und einem guten Buch entspannen möchten und dies mit ein wenig atmosphärischer Musik abrunden wollen.</p>
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<p><a href="/interview-mit-dem-fingerstyle-gitarristen-ulli-boegershausen-veroeffentlicht-am-16-11-2001/" target="_blank" rel="noopener">Interview</a> mit Ulli Bögershausen.</p>
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<p>Weitere Informationen gibt es auf der folgenden Web-Site:</p>
<p><a href="http://www.ulli-boegershausen.de" target="_blank" rel="noopener">www.ulli-boegershausen.de</a></p>
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		<title>Chris Jones &#038; Steve Baker &#124; smoke and noise</title>
		<link>https://gitarrehamburg.de/chris-jones-steve-baker-smoke-and-noise/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Carla]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Sep 2017 09:20:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[CDs]]></category>
		<category><![CDATA[Fingerstyle/Blues/Jazz]]></category>
		<category><![CDATA[Gitarrekonkret]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
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					<description><![CDATA[Chris Jones und Steve Baker genießen schon seit Jahren einen hervorragenden Ruf in der hiesigen Bluesszene. Während Jones sich u.a. in Formationen wie  der Sunnyland Bluesband, in einem hochgelobten Duo-Projekt [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone wp-image-403" src="https://gitarrehamburg.de/wp-content/uploads/2017/09/smoke-and-noise_jonesbaker.jpg" alt="" width="180" height="174" /></p>
<p>Chris Jones und Steve Baker genießen schon seit Jahren einen hervorragenden Ruf in der hiesigen Bluesszene. Während Jones sich u.a. in Formationen wie  der Sunnyland Bluesband, in einem hochgelobten Duo-Projekt mit Kieran Halpin und als Begleiter von Sarah K. oder Christina Lux einen Namen gemacht hat, trat Steve Baker als Partner der Hamburger Blueslegende Abi Wallenstein, mit den Mudsliders und als Autor für Blues-Harp-Lehrwerke in Erscheinung. Längst muss man beide zu den absoluten Koryphäen ihres Genres zählen.</p>
<p>Ein Duo bilden Jones und Baker seit 1994 und sorgten schon mit den CDs &#8220;Slow Roll&#8221; und  &#8220;Everybody&#8217;s Crying Mercy&#8221; sowie zahlreichen gemeinsamen Auftritten für Aufsehen.</p>
<p>Die aktuelle CD &#8220;Smoke And Noise&#8221; ist geprägt durch eine packende Liveatmosphäre und ein  Zeugnis leidenschaftlicher Spielfreude. Aufgenommen wurde sie bei einem Konzert im Fuldaer &#8220;Backstage&#8221;. Einzig der Titel &#8220;Willing&#8221; wurde bei einem Konzert während der Schorndorfer Gitarrentage 2002 eingespielt.</p>
<p>Acht Eigenkompositionen von Chris Jones drücken diesem Album einen sehr individuellen Stempel auf.  Die durch Country, Folk, Rock beeinflussten Stücke sprengen den engen Rahmen des traditionellen Schemas, sind aber dennoch tief getränkt mit Einflüssen, die Jones und Baker aus allen Spielformen des Blues in sich aufgesogen haben. Das ihnen hierbei die historischen Wurzeln des Blues mehr als geläufig sind beweisen die exzellenten Coverversionen des &#8220;Burgeois Blues&#8221; von Huddy Ledbetter und dem Traditional &#8220;St. James Infirmary&#8221;. Auch diesen verpassen die beiden Musiker durch innovative Arrangements ein ganz eigenes Gewand.</p>
<p>Die Duo-Besetzung scheint optimal für die zwei Ausnahmeinstrumentalisten, lässt sie beiden doch viel Raum um die ganze Bandbreite ihres Können voll auszuleben. Chris Jones Gitarrenarbeit ist dabei vom Allerfeinsten und bietet das komplette Repertoire von knackigen Strumminparts über einfallsreiche Pickings bis hin zum kunstvollem Einsatz des Slides. Steve Baker überzeugt einmal mehr in der Rolle des überragenden Solisten sowie als sensationeller Begleiter.</p>
<p>Auch als Songwriter kann Chris Jones dem Vergleich mit den Großen des Metiers durchaus standhalten. John Hiatt, James Taylor &amp; Co hätten es sicher nicht besser machen können.</p>
<p>Weitere Informationen und Hörbeispiele:</p>
<p><a href="http://www.stevebaker.de/" target="_blank" rel="noopener"> http://www.stevebaker.de/</a></p>
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